Initiative fordert: WEG-Gesetz generalüberholen

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) muss komplett modernisiert werden. Davon ist eine Initiative aus Dachverband Deutscher Immobilienverwalter, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Deutscher Mieterbund, Bundesnotarkammer und Deutscher Anwaltverein überzeugt. Sie machen deshalb gemeinsam Druck auf Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD). Den Verbänden geht die ohnehin geplante Novelle zugunsten von mehr Barrierefreiheit und Elektromobilität nicht weit genug. Stattdessen sei die Zeit für eine Grundrenovierung des fast 70 Jahre alten Gesetzes gekommen. Unter anderem sollen Widersprüche zwischen Wohneigentums- und Mietrecht aufgelöst werden. Diese führen im Alltag häufig zu Problemen und Rechtstreitigkeiten.

Außerdem fordert die Initiative mehr digitale Optionen. Etwa die Möglichkeit, Eigentümerversammlungen online abzuhalten. Das sieht das Gesetz nicht vor. Von Barley erwartet die Initiative, dass sie sich für eine Novelle im großen Stil einsetzt. Am Freitag will der Bundesrat über einen Gesetzesantrag zu Barrierefreiheit und E-Mobilität in Eigentumsanlagen entscheiden.

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