Europäische Proptech-Szene ist regional geprägt

Bei der Analyse des Potenzials, das für die Immobilienbranche durch Proptechs entsteht, wagen noch zu wenige Unternehmen den Blick über die eigenen Landesgrenzen. Das ist eines der Ergebnisse, die das Real Estate Innovation Network (Rein) aus der Vorauswahlphase für seinen zweiten Start-up-Contest gewonnen hat.

Über 1.600 Proptechs in ganz Europa hat Rein begutachtet. Die sind regional höchst unterschiedlich verteilt.
Quelle: Real Estate Innovation Network

Insgesamt hat sich Rein im Vorfeld des Wettbewerbs 1.622 Proptechs in ganz Europa angesehen, die Verteilung über die einzelnen Länder ist der Karte zu entnehmen. Damit betrete Rein Neuland. "Es existiert bisher kein Überblick über die Ländergrenzen hinweg", sagt Rein-Initiator Wolfgang Moderegger, "weder Startups noch Immobilienunternehmen oder Venture-Capital-Geber beobachten den Markt europaweit."

Das hat laut Moderegger zur Folge, dass Immobilienunternehmen bei der Anlage in Proptechs aus dem eigenen Land womöglich kurzsichtige Entscheidungen treffen, weil ihnen die international verfügbaren Lösungen gar nicht bekannt sind. Selbst untereinander kennen sich Start-ups aus verschiedenen Ländern nicht, obwohl sie ähnliche Technologien entwickelt haben.

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