CDU-Wirtschaftsrat fordert Grunderwerbsteuer-Stufentarif

Um die Eigentumsquote in Deutschland signifikant zu erhöhen, fordert der Wirtschaftsrat der CDU, die Grunderwerbsteuer nach dem Immobilienwert zu staffeln. Auf diese Weise sollen die Wohnungsbauaktivitäten und der Eigentumserwerb erleichtert werden. Der Steuersatz sollte sich dabei nicht am Wert des Portfolios ausrichten, sondern am Durchschnittspreis der Wohnungen innerhalb des Portfolios.

Das Ziel ist es dabei auch, die Zahl der Share-Deals als vermeintliche Steuervermeidungsmodelle zu verringern. Insbesondere für große Wohnungsbaugesellschaften solle so der Anreiz, auf derartige Geschäfte zu verzichten, gestärkt werden. Gleichwohl sollen Share-Deals erhalten bleiben.

Darüber hinaus soll laut der Organisation der Christdemokraten ein Steuerzuschlag auf die Grunderwerbsteuer bei kurzer Haltefrist gelten. Bei einer Dauer von bis zu zwei Jahren sollen es demnach 4% sein, bei zwei bis fünf Jahren eine Zusatzsteuer von 2%. Damit will man Überhitzungen des Marktes vorbeugen.

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