Bayern stockt Wohnbaumittel auf

Die regierende CSU in Bayern stellt vor der Landtagswahl im Oktober noch einmal mehr Geld für den Wohnungsbau zur Verfügung. Der Ministerrat beschloss am heutigen Dienstag den zweiten Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Darin bekommt das Bau- und Verkehrsministerium von Ministerin Ilse Aigner (CSU) noch einmal 270 Stellen und über 280 Mio. Euro für staatliche Infrastruktur- und Baumaßnahmen zugesprochen. Der Etat des Bauministeriums steigt damit auf 3,83 Mrd. Euro.

Ministerin Aigner sieht darin eine "kräftige Finanzspritze für Wohnungsbaufördermittel". Der Bewilligungsrahmen im Bayerischen Wohnungsbauprogramm erhöhe sich auf mehr als 700 Mio. Euro. Hinzu kommen 150 Mio. Euro für die kommunale Wohnraumförderung und 32,5 Mio. Euro für die Förderung von Studentenwohnungen. Für die Bayerische Städtebauförderung stehen rund 220 Mio. Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen zu rund 80% in den ländlichen Raum investiert werden, um Ortskerne auf dem Land zu revitalisieren und Flächen zu entsiegeln.

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