Design Offices bekommt neuen Gesellschafter und wächst

Mit dem Erwerb von gut einem Drittel der Anteile will EMH Partners bei Design Offices einsteigen. Darüber hinaus hat der Coworkinganbieter seinen Standort in Düsseldorf erheblich ausgeweitet.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts wird die Münchener Beteiligungsgesellschaft EMH Partners über einen Fonds 35,86% der Anteile des Coworkinganbieters Design Offices übernehmen. Dies geht aus einer Meldung des Kartellamts hervor. EMH Partners hat nach eigenen Angaben mittelständische Unternehmen in Europa im Fokus, welche ein großes Digitalisierungspotenzial mitbringen und entweder bereits profitabel arbeiten oder sich an der Gewinnschwelle befinden.

Design Offices zählt zu den größten Coworkinganbietern in Deutschland und ist – wie die gesamte Branche – auf Wachstumskurs. Zuletzt hatte das Unternehmen bekannt gegeben, im ersten Quartal 2018 so stark gewachsen zu sein wie noch nie seit der Gründung im Jahr 2008. Zwischen Dezember 2017 und März 2018 wurden neun weitere Standorte eröffnet und die verfügbare Fläche an flexiblen Arbeitsplätzen um mehr als 34.000 qm erweitert. Deutschlandweit ist Design Offices an 22 Standorten vertreten und die Expansion geht weiter.

Erweiterung in Düsseldorf

Am Standort Kaiserteich in der Düsseldorfer Innenstadt, Elisabethstraße 5-11, ist Design Offices zwar bereits mit etwa 2.500 qm Bürofläche vertreten, stockt nun aber nach Informationen der Immobilien Zeitung noch einmal kräftig auf. Nachdem ein bestehender Mietvertrag in dem Bürogebäude ausgelaufen war, hat sich der Coworkinganbieter die rund 1.900 qm freiwerdende Fläche ebenfalls gesichert. Mit dem Vermieter, Alstria Office Reit, wurde ein neuer langfristiger Mietvertrag über die nun insgesamt 4.400 qm Fläche abgeschlossen, der Alstria Erträge von jährlich 1.086 Mio. Euro einbringen soll. Offiziell bestätigen weder Alstria noch Design Offices den Abschluss des Mietvertrags. Die künftigen Mieteinnahmen liegen laut Alstria 14% über den bisherigen Einnahmen und schließen eine Untervermietungslücke in der Immobilie, die insgesamt eine Mietfläche von rund 10.800 qm aufweist.

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