32 Mio. Euro für Wohnpark im Westerwald

Ein ehemaliges Betonwerk soll zum Wohnpark mit Seniorenzentrum und Ärztehaus werden: Diese für einen kleinen Ort ungewöhnlich umfangreichen Pläne verfolgt ein lokaler Investor in der Gemeinde Dornburg am Rand des Westerwalds mit ihren 8.500 Einwohnern.

Der ortsansässige Unternehmer Günter Röser will 32 Mio. Euro in die Entwicklung eines Wohnquartiers im mittelhessischen Ort Frickhofen (Gemeinde Dornburg, Landkreis Limburg-Weilburg) investieren. Röser ist Eigentümer des Fachmarktzentrums Dornburg-Center. Daran angrenzend will er an der Langendernbacher Straße ein 2,6 ha großes ehemaliges Betonwerk, das er bereits erworben hat, zum Wohnpark machen. Das Konzept hat das Architekturbüro Hamm + Partner aus Bad Camberg entworfen.

Bau des Seniorenheims soll im Herbst starten

Vorgesehen ist demnach eine Nutzung, zu der auch ein Seniorenheim mit 60 Pflegeplätzen und knapp 30 betreuten Wohnungen gehört. Für diesen Teilbereich hat der Caritasverband für den Bezirk Limburg bereits einen Betreibervertrag unterzeichnet. Bereits im Herbst 2018 soll der Bau des Seniorenheims sowie der betreuten Wohnungen beginnen und bis Anfang 2020 abgeschlossen sein. Derzeit läuft das Baurechtsverfahren. Die Seniorenwohnungen mit 50 qm bis 70 qm Wohnfläche sollen für rund 2.600 Euro/qm als Eigentumswohnungen vermarktet werden. Das Pflegeheim will Röser im eigenen Bestand halten. In diesem Teilquartier ist auch ein medizinisches Zentrum mit mehreren Praxen und einer Apotheke vorgesehen.

Ein weiterer Bereich von rund 1,4 ha Größe soll in Grundstücke zwischen 400 qm und 800 qm Größe für Ein- und Zweifamilienhäuser aufgeteilt und von Mitte 2019 an direkt an Bauherren verkauft werden. Darüber hinaus sind 55 Eigentumswohnungen in Geschossbauten vorgesehen, die 2021 bezugsreif werden sollen. In Kooperation mit dem regionalen Energieunternehmen Süwag soll das Quartier ein Blockheizkraftwerk für die örtliche Strom- und Wärmeversorgung sowie Lageplätze für Elektroautos erhalten.

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