Wittelsbacher Fonds startet mit Münchner Wohnungsbau

Der Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) wird im Münchner Stadtteil Pasing 192 Mietwohnungen bauen. Der Fonds stellte jetzt die Pläne für das Projekt vor.

Die Wohnungen entstehen in drei Bauabschnitten auf einem rund 22.500 qm großen Grundstück an der Lipperheidestraße im Stadtteil Obermenzing im Münchner Westen. Der Ausgleichsfonds bekam das Grundstück vor zwei Jahren im Tausch gegen ein landwirtschaftliches Gut bei Olching.

Den Architektenwettbewerb gewann das Büro Kupferschmied Architekten aus München. Die Wohnungen entstehen in fünf Gebäuderiegeln mit insgesamt 14.000 qm Wohnfläche. Besonderen Wert legt der WAF auf die Tatsache, dass der Anteil an familiengerechten Wohnungen überproportional hoch ist. Mehr als die Hälfte der Wohneinheiten wird drei oder vier Zimmer haben. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 34 qm und 125 qm. Fast alle Wohnungen sind barrierefrei, zehn werden rollstuhlgerecht geplant.

Stadibau und Grandl füllen das Quartier auf

Auf dem 6 ha großen Grundstück entlang der Lipperheidestraße entstehen insgesamt 340 Wohnungen sowie eine Kinderkrippe und ein Kindergarten. Neben dem WAF errichtet die staatliche Stabibau weitere 35 Wohnungen mit 3.630 qm Geschossfläche für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst. Den in München geforderten Anteil an gefördertem Wohnraum realisiert zum großen Teil die Landwirtsfamilie Grandl, der auch das Grundstück gehörte. Sie baut ein Energieeffizienzhaus mit 81 Mietwohnungen.

Baubeginn für die WAF-Wohnungen soll im Herbst dieses Jahres sein. Mit der Vermietung will der WAF Mitte 2020 beginnen. Die Immobilien sollen im Bestand des Ausgleichsfonds bleiben. Das Projektmanagement übernimmt Real Asset.

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