Berlin: Mehr Bau, weniger Genehmigungen

Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 15.669 Wohnungen gebaut.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter

Im Jahr 2017 wurden in Berlin knapp 15% mehr Wohnungen gebaut. Gleichzeitig ging die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal 2018 um fast ein Fünftel zurück.

Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 15.669 Wohnungen gebaut. Dies entspricht einem Plus von 14,7% im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstagmorgen mit. Besonders groß war der Zuwachs bei Mehrfamilienhäusern. Hier entstanden 11.408 neue Wohnungen und damit 28,7% mehr als im Jahr 2016.

"Wir sind auf einem guten Weg", kommentiert Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) die amtlichen Zahlen. "Besonders erfreulich ist, dass beim Geschosswohnungsbau eine so hohe Steigerungsrate zu verzeichnen ist. Damit wächst das Segment am stärksten, das wir in Berlin am dringendsten brauchen." Die meisten Wohnungen entstanden in den Bezirken Lichtenberg, Mitte und Treptow-Köpenick.

Weniger Baugenehmigungen im ersten Quartal

Parallel dazu sank die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal um 19% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit reichten die Bezirke laut statistischem Landesamt Erlaubnisse für 4.325 neue Wohnungen aus. Die meisten neuen Wohnungen, fast 1.300, wurden in Treptow-Köpenick genehmigt. Auf Platz zwei liegt Mitte mit 959 Wohnungen. Schlusslichter sind Tempelhof-Schöneberg mit 49 und Neukölln mit 38 Einheiten.

Zurück zur Startseite