Wohnungsbauinitiative: Bund muss ran an Baulandreserven

"Turbo-Impulse gegen den Wohnungsbaudurchhänger" verlangt die Aktion Impulse für den Wohnungsbau von der Großen Koalition. In der Initiative haben sich 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie die IG Bau zusammengeschlossen. Mit 348.100 Wohnungen seien 2017 bereits 7,3% weniger Wohnungen genehmigt worden als 2016. Der Trend also sei rückläufig und stehe im krassen Gegensatz zu den 1,5 Mio. zusätzlicher Wohnungen, die die Große Koalition in dieser Legislaturperiode wolle. Rein rechnerisch bedeute dies 1.027 Wohnungen täglich. Die im Koalitionsvertrag und beim Treffen der Fraktionsspitzen beschlossene Wohnraumoffensive, zu der Baukindergeld und Sonder AfA gehören, müssten nun rasch eins zu eins umgesetzt werden, um eine Trendwende zu erreichen, fordert die Initiative. Der Bund müsse zudem zügig an seine Liegenschaftsreserven gehen, um Bauland bereitzustellen.

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