Bayerische Dörfer bekommen 100 Mio. Euro fürs Flächensparen

Mit dem Förderprogramm soll in den Ortskernen die Innenentwicklung Vorrang vor der Ausweisung neuer Flächen bekommen.
Quelle: Pixabay, Urheber: tassilo111

Der Freistaat Bayern legt ein 100 Mio. Euro schweres Förderprogramm für Gemeinden auf. Mit dem Geld sollen die Kommunen brachliegende Flächen und nicht mehr genutzte Gebäude in den Ortskernen revitalisieren.

Die Innenentwicklung soll damit Vorrang vor der Ausweisung neuer Flächen bekommen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Initiative kürzlich im Rahmen der bayerischen Wohnbauoffensive angekündigt.

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner (CSU) hat nun die konkrete Ausgestaltung des Programms vorgestellt. Demnach bekommen Gemeinden 80% der förderfähigen Kosten für die Modernisierung und Instandsetzung von leer stehenden Gebäude oder die Umnutzung von Brachen in den Ortskernen oder der Stadtmitte. Besonders finanz- und strukturschwache Gemeinden erhalten bis zu 90% Förderung. Dafür stellt die Regierung in diesem Jahr 75 Mio. Euro zur Verfügung.

Für den Rückbau von Brachflächen, übergroßen Verkehrsflächen oder zu groß geratenen Gebäuden stellt das Ministerium weitere 25 Mio. Euro bereit. "Die recycelten Flächen bekommen entweder eine neue Nutzung oder können als Park und Grünfläche umgestaltet werden", hofft Aigner. Ab 2019 sollen die Mittel regelmäßig zur Verfügung stehen.

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