Experten sehen Smart-Home-Markt in einer frühen Phase

Der Markt für Smart-Home-Anwendungen ist bisher wenig ausgereift. Das hat das Beratungsunternehmen Kotschi Consulting zusammen mit dem digitalen Branchenverband Bitkom im Rahmen des ersten Teils einer aktuellen Befragung festgestellt.

Im Rahmen des Global Smart Home Expertenmonitor 2018 wurden in einer ersten Phase 33 Branchenexperten aus 31 Unternehmen in sieben Ländern detailliert befragt. Nach deren Analyse fragen die meisten Kunden trotz einer in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Anzahl von Anbietern bisher vor allem ganz bestimmte Marken und Einzelanwendungen nach. Zudem arbeiten die Produkte verschiedener Hersteller nicht immer reibungslos zusammen.

Um die Akzeptanz von Smart-Home-Systemen zu steigern, sind offene Schnittstellen und die Kombinierbarkeit mit den Produkten anderer Hersteller (Interoperabilität) nach Ansicht der Experten die entscheidenden Faktoren. Geschlossene Systeme haben aus Gründen der Datensicherheit jedoch vorerst weiter ihre Berechtigung. "Sicherheit und Offenheit der Systeme gehen nicht immer miteinander einher", sagt Bernd Kotschi, Inhaber von Kotschi Consulting.

Angesichts der Vielzahl der Anbieter, die sich im Moment im Smart-Home-Markt positionieren, empfiehlt Kotschi den Unternehmen, sich gut zu überlegen, welche Stellung sie dort einnehmen wollen. "Viele Anbieter müssen ihre genaue Rolle im Smart-Home-Markt erst noch finden", sagt er.

Die zweite Phase der Umfrage wendet sich an alle Unternehmen, die selbst im Smart-Home-Markt aktiv sind und findet online statt. Eine Teilnahme ist noch bis 8. Juni über die Webseite von Kotschi-Consulting möglich.

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