Bima vergibt günstig Liegenschaften für 555 Sozialwohnungen

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) hat seit 2015 zwölfmal Liegenschaften verbilligt für den Sozialwohnungsbau abgegeben. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Stichtag war der 31. März 2018. Insgesamt sollen damit 555 Wohneinheiten entstehen. Die Vergünstigungen durch die verbilligte Abgabe summieren sich nach Angaben des Berichts auf mehr als 11 Mio. Euro. Die Bima steht unter anderem bei den Ländern in der Kritik, weil sie seit Start der Verbilligungsrichtlinie 2015 für den preiswerten Wohnungsbau zu wenig Grundstücke abgegeben habe.

Bei den Verkäufen geht es um Grundstücke in Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen. Noch von politischer Seite genehmigt werden müssten zwei Verkäufe in Münster, mit denen 550 Sozialwohnungen entstehen sollen. Auf herkömmlichem Weg, also im Rahmen von Bieterverfahren, veräußerte die Bima bisher 2.026 Liegenschaften. Zu Verkäufen kam es unter anderem auch durch Direktverkauf an Gebietskörperschaften (544). Die Bima verfügt über ein Portfolio von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 480.000 ha sowie 37.000 Wohnungen.

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