Primonial will in Krankenhausportfolio einsteigen

Die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft Primonial verhandelt über eine fünfzigprozentige Beteiligung an einem Portfolio, dass aus 71 Gesundheitsimmobilien besteht. Geschätzter Gesamtwert: 1,635 Mrd. Euro.

Primonial und Medical Properties Trust (MPT) haben Exlusivverhandlungen über eine Beteiligung über 50% an einem von MPT verwalteten Gesundheitsimmobilienportfolio für institutionelle Investoren aufgenommen. Das Portfolio bestehe aus 71 Gesundheitseinrichtungen und habe einen geschätzten Gesamtwert von 1,635 Mrd. Euro, heißt es von Primonial. Wird die Transaktion abgeschlossen, was noch für Juli 2018 vorgesehen ist, erhöht die Primonial Gruppe ihr verwaltetes Vermögen im Gesundheitssektor von aktuell 4,4 Milliarden Euro für die gesamte Eurozone auf 5,2 Milliarden Euro. 2,6 Milliarden Euro davon entfallen auf Investments in Deutschland, 2,2 Milliarden Euro auf Frankreich.

"Mit dieser bedeutenden Transaktion werden wir unsere Präsenz in diesem Sektor in Deutschland und Europa stärken können. Wir hoffen auch in Zukunft mit Medical Properties Trust in Europa wieder eng arbeiten zu können", sagt Yann Balaÿ, Head of Investments für Gesundheitsimmobilien bei Primonial. Für die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft wäre die Beteiligung an dem Portfolio von MPT der nächste große Schritt auf dem deutschen Gesundheitsimmobilienmarkt. Schon 2016 ging das Panacea-Portfolio mit 68 Objekten für knapp eine Mrd. Euro an Primonial.

MPT hat neben Reha- und Therapiezentren vor allem viele Kliniken im Portfolio, die sich auf ganz Deutschland verteilen. Neben Deutschland hält MPT in Europa auch Immobilien in Spanien, Italien und Großbritannien, allerdings in sehr viel kleinerem Maßstab als in Deutschland.

CBRE ist bei dem Verkauf für MPT beratend tätig. „Bei dem Deal handelt es sich um eine neue Rekordtransaktion am deutschen Klinikmarkt. Diese Transaktion unterstreicht wie interessant der Markt der Gesundheitsimmobilien auch jenseits der Pflegeheime ist und Rehakliniken aufgrund der geringeren Regulierung eine attraktive Ergänzung in diesem Anlagespektrum darstellen", sagt Dirk Richolt, Head of Real Estate Finance bei CBRE.

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