Arcandor vergleicht sich mit Esch-Fonds

Der Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch, Gründungspartner der Kanzlei Görg, hat sich bezüglich der Mietforderungen für fünf Warenhausobjekte in Wiesbaden, München, Leipzig, Potsdam und München mit den Oppenheim-Esch-Fonds verglichen. Das melden übereinstimmend das Portal juve.de und der Kölner Stadt-Anzeiger. Demnach müssen die Fonds von den Mieten, die Arcandor ihnen von Oktober 2008 bis Juni 2009 für die Objekte zahlte, nun 22 Mio. Euro zurückzahlen.

Jauch hatte die Mietansätze, die die Esch-Fonds verlangten, als überhöht bezeichnet und eine Forderung (inklusive Zinsen) von 47 Mio. Euro angemeldet. Im Gegenzug können nun die Fonds 81,4 Mio. Euro zur Arcandor-Insolvenztabelle anmelden. Ihren Anspruch begründen sie mit den Mietausfällen, die ihnen nach der Arcandor-Insolvenz im Juni 2009 entstanden. Sie hatten die Objekte kurz nach der Jahrtausendwende mit Vertragslaufzeiten von je 20 Jahren erworben.

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