Baugenossen wollen 100 Wohnungen in Bad Homburg kaufen

Die gemeinnützige Hochtaunus Baugenossenschaft steht kurz vor dem Kauf von 100 Wohnungen in Bad Homburg. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, will die Genossenschaft die Objekte, die in den 1970er Jahren als Personalwohnungen für die Klinik am Wingertsberg gebaut wurden, von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund erwerben. Die Geschäftspartner seien sich im Kern handelseinig, unter anderem müsse noch der DRV-Vorstand den Vertragsabschluss bewilligen.

2015 hatte die Stadt Bad Homburg über ein Vorkaufsrecht und Dienstbarkeiten im Grundbuch verhindert, dass DRV Bund die Wohnungen im Rahmen eines Paketdeals an den Vermögensverwalter arsago verkaufte. Jetzt will die Stadt dem Erwerb durch die Genossenschaft, an der sie selbst Anteile hält, zustimmen. Laut Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) wird der neue Eigentümer die Mieten allenfalls moderat erhöhen und Sanierungen an Fassade und Haustechnik vornehmen. Vorerst bleiben die Objekte Mietwohnungen. Die Mieter sollen aber zum Eintritt in die Genossenschaft eingeladen und Neuvermietungen ausschließlich an Genossen stattfinden.

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