Wuppertal wird noch onliner

Wuppertal. Das Pilotprojekt zur Vernetzung von stationärem und Onlinehandel in der City soll fortgesetzt werden - wegen des großen Erfolgs.

Unter dem Titel Online City Wuppertal startete ein Pilotprojekt, das den stationären Wuppertaler Händlern den Zugang zum Onlinehandel und den Internetkunden, den Einkauf vor Ort schmackhaft machen sollte. Offenbar mit Erfolg, denn die beteiligten Einzelhändler in der bergischen Metropole haben mittlerweile einen Verein gegründet, um einen Projektbegleiter und vor allem das gemeinsame Marketing finanzieren zu können.

Vorstandsvorsitzender des Vereins talMarkt-Online City Wuppertal ist der Weinhändler Peter Bothmann vom Boda Weinhaus In der Breek 33. "Wir sind jetzt schon so weit, dass wir jedem neuen Händler sagen können: Schade, dass Du erst jetzt kommst", berichtet Bothmann.

Natürlich ist er voll von dem Projekt überzeugt, kann es aber auch mit Zahlen belegen. Für ihn hat das Projekt eine Trendwende gebracht, vorher hatte er mit jährlichen Umsatzverlusten von 1% bis 2% zu kämpfen. "Jetzt habe ich ein Umsatzplus von 10,7%, das ist die Zukunftssicherung meines Geschäfts!" Der Erfolg beruhe eben aus der Kombination von on- und offline.

Mittlerweile sind über 50 Händler mit im Boot, das Angebot erstreckt sich auf über 870.000 Artikel. Das Ziel der Online City Wuppertal ist aber deutlich größer. Mindestens 100 Händler sollen es werden und 1,5 Mio. Produkte. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, Relevanz beim Wuppertaler Kunden zu erzeugen. 150.000 Euro des Gesamtbudgets - von den 350.000 Euro wird die Hälfte durch das Land gefördert - soll in Werbung investiert werden.

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