Bewegung beim Gewa-Tower

Fellbach. Die Chancen für eine Fertigstellung des Wohnhochhauses Gewa-Tower sind gestiegen. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, hat der Treuhänder für die Gläubiger, die Steuerberatungsgesellschaft Rödl, für die nächste Woche eine Versammlung der Anleihegläubiger einberufen. Auf der Tagesordnung stehe auch die Auswahl eines Investors für das insolvente Projekt. Angeblich liegen zwei Lösungsvorschläge vor, um den Rohbau des 107 m hohen Turms zu vollenden. Die Verhandlungen mit den Investoren und dem Generalunternehmer Baresel seien weitgehend abgeschlossen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Ilkin Bananyarli von der Kanzlei Pluta Rechtsanwälte wird den Anleihegläubigern die beiden Absichtserklärungen präsentieren. Als Sachverständiger werde Architekt Jörg Wolf auftreten, der den schlanken Turm geplant hat. Die Firma Gewa 5 to 1 hatte den Turm mit 34 Etagen und 66 Wohnungen sowie einem Businesshotel im Sockelbau errichtet. Da das Geld für den Verkauf des Hotels vertragsgemäß erst nach der Fertigstellung fließen sollte, kam es zu Finanzierungsschwierigkeiten und Baresel verhängte letzten Herbst einen Baustopp.

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