Ein Haus mit bewegter Geschichte

Berlin. Ein Haus mit bewegter Geschichte: Das Baudenkmal an der Enckestraße 4-4a, gegenüber vom Jüdischen Museum, wurde 1847/48 als Mietshaus in direkter Nachbarschaft zur Neuen Sternwarte errichtet. Bis 1945 dominierte die Blumengroßmarkthalle den Platz, Standort der Akademie des Jüdischen Museums. In dieser illustren Nachbarschaft beginnt eine Tochter von UBM Development, die Münchner Grund Immobilien Bauträger, mit der Errichtung von 75 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten - 14 davon im Altbau, die übrigen in einem Neubau aus der Feder der Berliner Architekten Gewers & Pudewill. NeuHouse haben die Bauherren das Ensemble getauft. Ein scheinbar über dem Dach des Altbaus "schwebendes", verglastes Penthaus verbindet beide Gebäudeteile. Errichtet werden Wohnungen mit 25 bis 149 m2 Wohnfläche. Die Preise beginnen bei 4.910 Euro/m2. Ein knappes Viertel sei vermarktet, heißt es bei der mit dem Vertrieb beauftragten David Borck Immobiliengesellschaft. Zugegriffen hätten zumeist Kapitalanleger.

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