Porr hilft den Bienen

Der österreichische Baukonzern Porr setzt sich gegen das Bienensterben ein. Seine Niederlassungen bieten neuerdings Bienen eine Heimat.

Auf Bienen schauen. Die Zukunft bauen." lautet das Motto, das Porr sich für diese Aktion gegeben haben. Der Konzern und seine Tochterunternehmen stellen an bislang 30 Niederlassungen Flächen zur Verfügung, auf denen Imker ihre Beuten (die Behausungen für Bienenvölker) aufstellen können. Darüber hinaus fördert Porr Weiterbildungen, die insbesondere junge Menschen für die Imkerei begeistern sollen. Hintergrund ist das Bienensterben: die Tatsache, dass deutlich mehr Bienenvölker als früher die Überwinterung nicht überstehen. Gründe sind vermutlich die Umweltverschmutzung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Ausbreitung der parasitären Varroa-Milbe.

Insbesondere wegen der Bedeutung der Bienen für die Bestäubung von Pflanzen will Porr einen Beitrag zum Bienenschutz leisten. Allein am Dach der Konzernzentrale in Wien-Favoriten stehen 250 Bienenstöcke, die jeweils rund 60.000 Bienen beherbergen. Am gleichen Ort erhält der Wiener Landesverband für Bienenzucht zudem die Möglichkeit, Kurse für Stadtimker anzubieten. Als dritte Säule des Bienen-Projekts kauft der Konzern für Jungimker und für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bienenstöcke und Bienenvölker an. Einen Teil der für Österreich bestellten Bienenstöcke stammt vom Grünen Kreis, einer Einrichtung für suchtkranke Menschen. Der produzierte Honig geht zu zwei Dritteln an die Imker. Den Rest nutzt das Unternehmen als Geschenk zu besonderen Anlässen.

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