"Wohlfühlcity" Europacity

Arbeiten und Leben in der Europacity.
Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner Berlin

Die Gesichter für die letzten Gebäude im Quartier Heidestraße in der Europacity stehen fest.

Die insgesamt 90.000 m2 Geschossfläche dürfen die Flughafenarchitekten gmp von Gerkan, Marg und Partner, Collignon Architektur und Design sowie Robertneun Architekten, alle Berlin, bauen. Errichten lässt Thomas Bergander, Chef der Ende 2014 gegründeten Projektgesellschaft Quartier Heidestraße, weitere vier Gebäudekomplexe mit Raum für Wohnungen und kleinteiliges Gewerbe. gmp überzeugte die Jury mit Fassaden aus grauen Ziegeln sowie Brüstungen aus Messing. Collignon bestach durch gerasterte Fassaden aus Faserbetonbekleidung, während Robertneun mit vorgehängten Betonfertigteilen arbeitet. Insgesamt entstehen auf der Brache, die Bergander vor gut zweieinhalb Jahren von der Deutschen Bahn kaufte, 860 Wohnungen und 175.000 m2 Büro und Gewerbe. Ziel ist eine Wohlfühlcity für Jung und Alt, hieß es gestern. Geplant sind Zellenbüros genauso wie Coworking-Spaces, Kindergärten, Nahversorger, Familienheime, seniorengerechte Wohnungen mit Apps für jede Lebenslage - sei es der Hinweis, wo ein Parkplatz frei es ist, sei es die Nachricht, dass die Hemden sauber sind. Der Baustart ist für Anfang 2019 vorgesehen.

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