Kaufpark lockt mit mehr Läden und einer Rutsche

Stolze 14 m schlängelt sich die Riesenrutsche vom zweiten Stock ins EG.
Quelle: Kaufpark Eiche, Urheber: Nils Krüger

Ahrensfelde. Über 50 Mio. Euro flossen in den zeitgemäßen Umbau des 1995 errichteten Kaufparks Eiche. Der Umbau des Einkauftempels nordöstlich von Berlin erfolgte bei laufendem Betrieb.

Schon 20 Jahre hatte das Center auf dem Buckel, als das jetzige Eigentümerkonsortium der in den Niederlanden ansässigen Christie B.V. und der Hamburger redos-Gruppe sich entschieden, das Objekt in Ahrensfelde gründlich aufzumöbeln. In Zusammenarbeit mit der HLG Gesellschaft zur Entwicklung von Handelscentern aus Münster wurde das von mfi gemanagte Center vom angestaubten Look der 1990er befreit. Zu den neuen Attraktionen zählen ein Foodcourt und eine Riesenrutsche aus Edelstahl.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte bei der Revitalisierung eine Rolle. Durch Maßnahmen wie die flächendeckende Ausstattung mit LED-Leuchten oder den Einbau wassersparender Armaturen im Sanitärbereich gelang es den Bauherren, für das Bestandsgebäude den BREEAM-DE-Standard "sehr gut" zu erreichen.

Vor allem aber wurde das Konzept für den Kaufpark, der früher unter anderem einen Baumarkt als Großmieter hatte, verändert. Im Zuge der Revitalisierung wurde eine Vielzahl kleinerer Ladenflächen geschaffen. Statt früher 79 Läden gibt es jetzt 130 Geschäfte mit 45.000 m² Verkaufsfläche. Zu den neuen Mietern gehören unter anderem H&M, Douglas sowie dm. Im kommenden Frühjahr wird zudem der französische Sportartikelhersteller Decathlon eine Filiale in dem insgesamt 65.000 m2 großen Kaufpark eröffnen.

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