Wittenburg Village darf gebaut werden

Wittenburg. Der Freizeitpark mit Outlet-Center Wittenburg Village ist genehmigt, allerdings an klare Bedingungen geknüpft.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung von Mecklenburg-Vorpommern hat grünes Licht für den Bau des Wittenburg Village gegeben. Die Stadt Wittenburg kann nun das Bebauungsplanverfahren in die Wege leiten. Der B-Plan müsse jedoch sicherstellen, dass die Bauten als "Gesamtpaket" umgesetzt werden, heißt es im Beschluss der Landesregierung.

Das Vorhaben an der A 24 zwischen Hamburg und Berlin besteht aus einem Outlet-Center mit maximal 12.600 m2 Verkaufsfläche in 60 Läden, einem Hotelneubau mit maximal 600 Betten, einem Feriendorf mit 90 Ferienhäusern und einem Gästehaus mit maximal 730 Betten, Sportanlagen (u.a. Driving Range, Tennisplätze) sowie schließlich einem Bad- und Wellnessbereich mit öffentlichem Schwimmbad. "Ein FOC ohne die anderen Bausteine wird es nicht geben", stellte Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) klar.

Der Investor, die holländische Van-der-Valk-Gruppe, muss sich verpflichten, das Feriendorf sowie die Sportanlagen und das Schwimmbad binnen sechs Jahren nach Inkrafttreten des B-Plans fertigzustellen. Für die Hotelerweiterung hat Van der Valk maximal sieben Jahre Zeit. Die Architektur des Outlets müsse sich am "norddeutschen, landestypischen Baustil" orientieren.

Das Projektareal ist 35 ha groß und liegt neben der Skihalle alpincenter Hamburg-Wittenburg, die ebenfalls von Van der Valk betrieben wird. Van der Valk hatte die 2006 für 75 Mio. Euro gebaute, 30.000 m2 große Skihalle nach der Insolvenz 2008 gemietet und zwei Jahre später gekauft. Bereits damals hatten die Niederländer eine Erweiterung des Angebots angekündigt. Die Investitionssumme soll laut Ministerium 71,6 Mio. Euro betragen. Pro Jahr werden im Wittenburg Village 1,5 Mio. Besucher erwartet, davon 1 Mio. im Outlet.

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