Investoren finden Frankreich attraktiver als Deutschland

Union Investment hat wieder einmal Investoren aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland zur Lage am Investmentmarkt befragt. Demnach rechnen zwei Drittel der 151 Experten damit, dass sich der aktuelle Immobilienzyklus noch bis mindestens 2020 fortsetzt - bis dahin werden die Renditen nicht wieder steigen. Dennoch will die Mehrheit (56%) ihre bisherige Risikostrategie nicht in Richtung höherer Risiko-/Renditeklassen verändern und sich lieber mit niedrigeren Ausschüttungen zufriedengeben. Fast ebenso viele Investoren (50%) geben außerdem an, dass sie in den kommenden fünf Jahren ihre selbst gestecken Renditeziele nicht erreichen werden. Als Reaktion auf diesen Trend werden Ausweichstrategien geprüft, mit denen doch noch etwas bessere Erträge möglich werden. Topkandidat sind dafür Logistikimmobilien - 53% sehen hier die größten Wertentwicklungspotenziale unter allen Assetklassen. Platz zwei belegen Büros (26%). Die Aussichten für europäische Handelsimmobilien werden sich dagegen, geht es nach den 151 Experten, in den kommenden zwölf Monaten eher verschlechtern. Das beste Investitionsklima wird derzeit in Frankreich gesehen, Deutschland steht wegen der Probleme, passende Anlageprodukte zu finden, schlechter da.

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