Weiter Run auf Wohnungen

Die Buwog-Transaktion hat das Wohninvestmentvolumen im ersten Quartal stark gepusht. Entwicklungen sind nach wie vor stark gefragt, Mikrowohnungen gewinnen an Bedeutung.

Für etwa 7 Mrd. Euro und damit knapp doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien Wohnungen gehandelt worden, melden JLL, NAI apollo und CBRE. Größte Transaktion war dabei die von Vonovia übernommene Buwog, deren in Deutschland gelegene 27.000 Einheiten die Maklerhäuser mit 2,9 Mrd. Euro in ihre Listen schrieben. Stark ins Gewicht fielen auch die Mikrowohnungen, die ein für die Bayerische Versorgungskammer (BVK) aufgelegter Fonds für 670 Mio. Euro von Corestate gekauft hat. Der BVK-Deal wiederum trieb das Geschäft mit kleinen Apartments. Mehr als 1,4 Mrd. Euro Transaktionsvolumen melden JLL und CBRE für dieses Segment; BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) kommt auf 1,2 Mrd. Euro, wovon dem Maklerhaus zufolge auf Mikro- 735 Mio. Euro (+9%) und auf Studentenwohnungen 425 Mio. Euro (+5%) entfallen. Ein anderer Investmenttrend, der Kauf von Projektentwicklungen, hat sich fortgesetzt. Um die 1,8 Mrd. Euro seien dafür geflossen - 70% mehr als im Vorjahreszeitraum, heißt es.

Berlin zog JLL zufolge mit 1,1 Mrd. Euro am meisten Geld; davon entfielen zwei Drittel auf ausländische Investoren, die dem Maklerhaus zufolge damit erstmals mehr in der Hauptstadt investierten als deutsche.

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