Viele FM-Nutzer bei der Gefma

Bei den meisten Mitgliedern des FM-Branchenverbands Gefma handelt es sich mittlerweile um Nutzer von FM-Leistungen, hat der Verband analysiert und sieht noch Potenzial nach oben.

Mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen hat die Gefma bei ihrer Mitgliederanalyse gezählt. "Vor allem in den vergangenen zehn Jahren stieg die Nachfrage nach einer Mitgliedschaft bei Gefma gerade bei den Nutzern von FM-Leistungen überproportional an", berichtet Otto Kajetan Weixler, der Vorstandsvorsitzende des Verbands. Mittlerweile machen die Nutzer mit 44% bzw. 464 Unternehmen die größte Mitgliedergruppe aus. Unter Nutzer sind Unternehmen mit internen FM-Abteilungen zu verstehen. "Dort gibt es noch Wachstumspotenzial", glaubt Gefma-Geschäftsführerin Elke Kuhlmann.

Das interne FM habe sich in den vergangenen Jahren stark professionalisiert, die Schar der Mitglieder werde immer bunter. Laut dem Verband erstrecken sich die FM-Nutzer auf zahlreiche Branchen von der Chemie- und Autoindustrie über Banken und Versicherungen, Forschung & Entwicklung, Gesundheitswesen, Infrastruktur & Energie bis hin zum öffentlichen Sektor und zu kirchlichen Einrichtungen. "Gefma hat in der knapp 30-jährigen Verbandstätigkeit erreicht, einen breiten Querschnitt der von ihr vertretenen Facility-Management-Branche abzubilden", betont Weixler. Gerade Kommunen sind stark vertreten. Der Mitgliedsbeitrag ist für sie vergünstigt.

Zweitstärkste Mitgliedergruppe sind mit 42% bzw. 432 Unternehmen die Anbieter von FM-Lösungen. "Die großen Dienstleister sind alle schon dabei", sagt Kuhlmann. Deshalb sei das Wachstum bei dieser Gruppe schwächer ausgeprägt. Zu den FM-Anbietern zählt die Gefma auch Berater, Planer, Personalmanager, CAFM-Softwareunternehmen und Ausbildungsstätten.

Die kleinste Gruppe steuern mit 18% Nachwuchskräfte bei, von denen sich der Verband erhofft, dass sie später mit ihren jeweiligen Unternehmen dem Verband beitreten. Dieser hat über die Jahre diverse Arbeitskreise etabliert, z.B. zu Nachhaltigkeit, CAFM, Recht und Energiemanagement. Dazu kommen regionale Netzwerk-Lounges.

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