Quote für geförderte Wohnungen erhöht

Erlangen. Bei neuen Bebauungsplänen fordert die Stadt künftig im Geschosswohnungsbau einen Anteil von 30% der ausgewiesenen Geschossfläche für geförderte Mietwohnungen. Bisher waren es 25%. Die Regelung gelte für Baugebiete, in denen mindestens 24 Wohnungen erstellt werden. "Die Quote wird über städtebauliche Verträge gesichert", erläutert Bau- und Planungsreferent Josef Weber. Die Stadt rechnet damit, dass durch die Erhöhung in den nächsten Jahren etwa 480 geförderte Mietwohnungen fertiggestellt werden. Der Bau von gefördertem Wohnraum sei jahrelang vernachlässigt worden, stellt Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik fest. Derzeit gebe es in Erlangen rund 3.000 öffentlich geförderte Wohnungen. Dem stünden 1.800 Anträge von Wohnungssuchenden gegenüber, die sich auf dem freien Markt keine Wohnung leisten könnten.

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