Märkte

München meldet Genehmigungsrekord

In München wurden 2017 knapp 6% mehr Wohnungen fertiggestellt als im Vorjahr.
Quelle: Pixabay, Urheber: designerpoint
München hat im vergangenen Jahr so viele Baugenehmigungen erteilt wie noch nie zuvor. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung erlaubte 13.475 neue Wohneinheiten und damit fast 40% mehr als im Vorjahr (plus 3.815 Einheiten). MEHR

Bauwirtschaft rechnet für 2018 mit einem Plus von 4%

Am Bau wird auch 2018 der Teufel los sein, glauben die Verbände der Deutschen Bauindustrie.
Quelle: pixabay, Urheber: MichaelGaida
Die Unternehmen des deutschen Bauhauptgewerbes gehen davon aus, 2018 ein Umsatzwachstum von 4% zu schaffen. Das entspräche dem Wachstumstempo des Vorjahres. Liegen sie in ihrer Einschätzung richtig, würde der Umsatz von fast 113 Mrd. auf gut 117 Mrd. Euro zulegen. MEHR

bulwiengesa-Wertindex erreicht Höchststand

Seit 2015 tragen Büroimmobilien wieder zum Wachstum des GPI bei.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Monika Leykam
Noch nie seit dem Ende der Sonderkonjunktur nach der Wiedervereinigung zeigten deutsche Immobilien so hohe Gesamtrenditen wie 2017. Der Durchschnitt aus Büro, Wohnen, Handel und Logistik zeigt ein Plus von satten 19%. Damit wurde der bereits sehr gute Vorjahreswert von 16,1% nochmals übertroffen. Ausschlaggebend war neben dem Wohnsektor auch die wieder sehr gute Entwicklung am Büromarkt. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des German Property Index (GPI) hervor, den bulwiengesa jedes Jahr erstellt. MEHR

Billiger Wohnen in Ostdeutschland

Nur in Berlin kostet Wohnen mehr als 30% des Einkommens - Wohnkostenbelastung in ausgewählten ostdeutschen Städten, 2006 bis 2017
Ostdeutschland. Wohnen in Ostdeutschland ist auch ein gutes Vierteljahrhundert nach der deutsch-deutschen Vereinigung im Schnitt weitaus billiger als im Westen der Republik. In 26 von 27 untersuchten Städten in den fünf neuen Bundesländern (die Ausnahme heißt Berlin) liegt die Wohnkostenbelastung unter der 30%-Marke. MEHR

Am Investmentmarkt ist die Hauptstadt erneut einsame Spitze

Das Sony Center in Berlin wurde im Oktober in Form eines Share-Deals für 1,1 Mrd. Euro verkauft.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter
Berlin. Mit einem gewerblichen Transaktionsvolumen von knapp 8 Mrd. Euro oder einem Plus von 46% binnen Jahresfrist ist die Hauptstadt einsame Spitze in Deutschland. Ob ein ähnlich gutes Ergebnis auch 2018 gelingt, bleibt abzuwarten, sagen die Marktbeobachter. Der anhaltende Berlin-Boom führt zu einem immer knapper werdenden Angebot. MEHR

Milieuschutzgebiete erzielen Wirkung

Berlin. Seit knapp zwei Jahren ist in Berlin die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Milieuschutzgebieten genehmigungspflichtig. Und die Einschränkung zeigt Wirkung. Die Zahl der umgewandelten Wohnungen in den betroffenen Kiezen hat sich auf rund 2.400 Wohnungen... MEHR

Mehr Neubau als Abriss in Sachsen

Sachsen. Im Jahr 2017 haben die 211 im Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) organisierten Gesellschaften erstmals seit der Wende mehr Wohnungen neu gebaut als alte abgerissen. In Zahlen heißt das: 600 neue Wohnungen im Wert von 90 Mio. Euro standen 450... MEHR

Frankfurt wird gefragter, voller und bunter

Der Abschluss der Bundesbank im FBC (Mitte) und die Zusage der Bahn zur Nutzung von Neuentwicklungen im Europaviertel (Hintergrund) waren die größten Transaktionen des Frankfurter Bürovermietungsmarkts 2017.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Anke Pipke
Frankfurt. Ist es nun ein Allzeit-Bestwert oder ist es keiner? In dieser Hinsicht sind sich die großen Maklerhäuser über den Frankfurter Büromietmarkt im Jahr 2017 nicht ganz einig. Aber daran, dass es eines der umsatzstärksten Jahre aller Zeiten war, zweifelt niemand. Obwohl die Bankenbranche wieder die Nachfrageseite dominiert, spielen andere Wirtschaftszweige eine wachsende Rolle. MEHR

NRWler zahlen mehr Nebenkosten

Die Müllabfuhr ist in NRW teurer als in anderen Bundesländern.
Quelle: pixelio.de, Urheber: Gabi Schoenemann
Nordrhein-Westfalen. Die Mieter in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland zahlen 2,44 Euro/m² monatlich an Betriebskosten. Das geht aus dem neuen Betriebskostenspiegel für Nordrhein-Westfalen (NRW) hervor. Damit liegen sie deutlich über dem Bundesdurchschnitt. MEHR

Es herrscht Ebbe auf dem Kölner Büroflächenmarkt

Der Kölner Büromarkt wartet auf die Fertigstellung neuer Projekte. Allerdings weisen die meisten, wie hier das Cologneo auf dem früheren Areal der Deutz Motorenfabrik, bereits hohe Vorvermietungsquoten auf.
Quelle: CG Gruppe AG
Köln. Die Immobilieneigentümer in der Domstadt reiben sich die Hände: Es gibt praktisch keinen Leerstand mehr, die Nachfrage ist hoch und die Investoren geben sich die Klinke in die Hand. Gesund, so viel ist auch in Köln mittlerweile klar, ist dieser Zustand nicht. Und er wird voraussichtlich noch mehrere Jahre unverändert anhalten. Bis dahin steigen ebenfalls die Büromieten weiter - sie sind mittlerweile fast auf Düsseldorfer Niveau. MEHR

Wohnungsbau boomt

Hamburg. 13.411 Wohnungen wurden 2017 in Hamburg genehmigt. Der VNW fordert mehr Förderung bei der Nachverdichtung, um die hohen Werte zu verstetigen. MEHR

"Die Provisionen sind nicht gut"

War auch mal Centermanager der Zeil-Galerie in Frankfurt: Jörg Krechky von Savills.
Jörg Krechky (54), Head of Retail Investment Germany bei Savills, war 2017 am Verkauf von vier Einkaufszentren beteiligt. Im Interview erklärt er, warum Makler beim Verkauf eines Shoppingcenters heute nur noch halb so viel Provision bekommen wie vor zehn Jahren. MEHR

2017 war ein Spitzenjahr für Handelsimmobilien

Innerstädtische Geschäftshäuser, hier eines in Karlsruhe, verzeichnen unter den Handelsimmobilien die geringste Rendite.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler
Das Transaktionsvolumen von Handelsimmobilien verzeichnete im abgelaufenen Jahr einen der höchsten Werte aller Zeiten. Vieles spricht dafür, dass die Nachfrage 2018 hoch bleibt. Besonders Fachmärkte bleiben gesucht. Die Renditen haben ihren Boden noch nicht gefunden. MEHR

Mangel an attraktiven Hotels bremst die Investoren

Attraktives Hotel: Das Hilton Garden Inn am Frankfurter Flughafen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Der Investmentmarkt für Hotelimmobilien ist leergefegt. Anleger und Gewerbemakler beklagen eine anhaltende Produktknappheit. Davon profitieren vor allem Projektentwickler. Denn deren Vorhaben stoßen schon in der Startphase auf reges Interesse bei Fonds, Pensionskassen und Family-Offices. MEHR

Historische Bestmarke für Bürovermietung

Noch nie wurden in den sieben Bürohochburgen so viele Büros vermietet wie 2017. Eine hohe Nachfrage bei wenig Neubau lässt die Leerstandsquote sinken und die Mieten vor allem in Berlin deutlich steigen. MEHR

"Der Preis ist ultraheiß"

Thomas Meyer sucht dasselbe wie viele Mieter: bezahlbare Wohnungen.
Quelle: Wertgrund
Wertgrund-Chef Thomas Meyer beobachtet am deutschen Mietwohnungsmarkt Einkaufskalkulationen, bei denen nicht mehr das Geringste schieflaufen darf - sonst rutscht der Investor ins Minus. Daher hat er 2017 seinen offenen Wohnungsfonds um ein Drittel geschrumpft und satte Gewinne realisiert. Für seine anderen Fonds baut er inzwischen immer häufiger selber, anstatt überhöhte Preise für Bestand zu zahlen. MEHR

Trügerische Ruhe am Wohnungsmarkt

Jürgen F. Kelber.
Jürgen F. Kelber, geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Lübke & Kelber, rät Wohnungsinvestoren zum Exit. Der Markt habe den Peak erreicht, ist er überzeugt. MEHR

Behörden behindern Neubau

Jan-Oliver Meding.
Quelle: MPP GmbH
Jan-Oliver Meding, geschäftsführender Gesellschafter von MPP, kritisiert die grassierende Skepsis vor allem in vielen Großstädten gegenüber Wohnungsneubau. Ein besseres Vorbild für wachstumsorientierte öffentliche Verwaltung bieten andere Städte. MEHR
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