Bonita-Verkauf könnte noch platzen

Der im März angekündigte Verkauf des Modeeinzelhändlers Bonita an das niederländische Unternehmen Victory & Dreams könnte noch scheitern, wie der bisherige Bonita-Eigentümer Tom Tailor mitteilte. Dessen chinesischer Großaktionär Fosun soll sich auf Wunsch der kreditgebenden Banken, die den Bonita-Verkauf absegnen müssen, stärker als bisher finanziell einbringen. Darüber jedoch wurde bisher keine Einigung erzielt. Diese sei zwar immer noch möglich, wie Tom Tailor betonte, aber eben keineswegs sicher. Bis klar ist, ob Bonita verkauft wird oder nicht, kann Tom Tailor weder seinen Jahresabschluss 2018 vorlegen noch die Hauptversammlung abhalten. Bonita betreibt 742 eigene Läden und 88 Shop-in-Shop-Flächen. Auf Basis des vorläufigen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verzeichnete der zum Verkauf stehende Händler 2018 einen Verlust von 24,6 Mio. Euro.

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