FM-Messe Servparc startet mit Christian Lindner

Christian Linder.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Mit einem neuen Namen, einem neuen Konzept und an einem neuen Ort begann am heutigen Dienstag in Frankfurt die FM-Messe Servparc. In seiner Keynote sprach sich FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner gegen Bürokratiehindernisse - auch im Bau - aus.

Nachdem die Messe für Facility-Management in den vergangenen Jahren unter verschiedenen Namen mit Besucherrückgängen zu kämpfen hatte, soll nun das neue Konzept Servparc die Wende bringen. Die Messe ist von der Halle 12 in die exponiertere Halle 1.2 umgezogen, die eine säulenfreie Bruttofläche von knapp 9.000 qm bietet. In den vergangenen Jahren hatte die Messe eine Ausstellungsfläche von 6.000 qm bis 7.000 qm beansprucht.

Die Ausstellung ist deutlich offener gestaltet als früher. Die vertretenen Unternehmen sind überwiegend nur noch mit kleineren Ständen vertreten und damit weniger präsent als bisher. Dafür gibt es viel Platz fürs allgemeine Netzwerken, u.a. auf einer zentralen Gastronomieinsel. Zudem wurde das Kongressprogramm in die Ausstellungsfläche geholt, das in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Digitalthemen und moderne Arbeitsplatzgestaltung legt.

"Modern und jung"

Das neue Konzept kommt bei den von der Immobilien Zeitung befragten Unternehmen gut an und wird als modern und jung wahrgenommen. Gleichzeitig beschäftigt aber viele Aussteller die Frage, ob dadurch die Zahl der Besucher - insbesondere die der FM-Kunden - ansteigt.

Servparc: Die Messe für Facility-Management in neuem Gewand.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Lindner fordert standardisierte Datenschnittstellen im Bau

Keynote-Speaker Christian Lindner sprach über bürokratische Hürden wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung. Diese mache nicht den großen Internetkonzernen, sondern dem Mittelstand schwer zu schaffen. Zudem setzt sich Lindner für standardisierte Datenschnittstellen im Bau ein. Das grundlegende Problem sei dabei, dass sich derzeit fünf verschiedene Ministerien mit Digitalthemen beschäftigen.

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