Studie sieht wachsendes Know-how bei Facility-Managern

Die Facility-Management-Dienstleister in Deutschland professionalisieren sich offenbar weiter. Die wesentlichen Treiber hierfür sind der Know-how-Vorsprung bei der Digitalisierung der Gebäudebewirtschaftung sowie der Fachkräfte- und Personalmangel im Markt. Das hat eine aktuelle Lünendonk-Studie ergeben.

Die Studienteilnehmer sehen demnach die Schwierigkeiten der Auftraggeber beim Finden von Personal. Sie erwarten durch die hiervon getriebene Lohnentwicklung steigende Preise. Von besonderer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Facility-Services sind demnach ein belastbares Konzept der Dienstleister zur Personalgewinnung und -bindung.

Neben dem Personalmangel treiben die Digitalisierung und nachhaltige Services die befragten Auftraggeber um. Sie erwarten, dass künftig Dienstleister den Markt dominieren werden, die Professionalität und Flexibilität in Services und Produkte bringen. Dies gilt nicht nur für den Gesamtmarkt, sondern prägt auch das Vergabeverhalten der Auftraggeber. Sie sehen bei Anbietern von digitalisierten Services einen Wettbewerbsvorteil. Für knapp die Hälfte der Studienteilnehmer steht der Umweltschutz an sich im Vordergrund, ein Fünftel erhofft sich hiervon Ressourceneinsparungen.

Bei der zweiten Auflage der Auftraggeberbefragung ist die Zahl der Teilnehmer von 75 auf 161 gestiegen. Hierdurch seien laut Lünendonk viele Segmentauswertungen nach Branche und Unternehmensgröße der Befragten möglich.

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