Baubeginn für Vilbeler Springpark Valley angekündigt

Bis das Springpark Valley wie in diesem Entwurf aussehen wird, dürfte es noch etwas dauern. Immerhin sollen die vorbereitenden Arbeiten in wenigen Wochen anlaufen.
Quelle: Cesa Spring Park GmbH

In wenigen Wochen sollen die Bagger anrollen für das futuristische Gewerbequartier Springpark Valley in Bad Vilbel. Seit der ersten Vorstellung des Projekts vor etwas mehr als einem Jahr haben die Beteiligten die Pläne detailliert ausgearbeitet, Baurecht erwirkt und einige renommierte Namen aus der Branche als Mitspieler gewonnen.

Im August 2019 sollen die Erschließungsarbeiten für das ambitionierte Projekt Springpark Valley im hessischen Bad Vilbel anlaufen. Das verkündete Robert Müller vom Planungsbüro Planquadrat beim Immobilientag der Taunus Sparkasse in Bad Homburg. Das zunächst auf 4,2 ha geplante Projekt sieht ein gemischt genutztes Quartier mit Gewerbeschwerpunkt im Entwicklungsgebiet Quellenpark vor. Dabei soll nicht nur die Architektur futuristisch werden, sondern auch das Mietmodell, die flexibel nutzbaren Räume - und die Nutzerschaft aus Kreativ- und IT-Wirtschaft sowieso. Entwickler sind das Berliner Immobilienunternehmen Cesa und der Bad Homburger Projektentwickler Jörg-Peter Schultheis.

Partner wählen ungewöhnliche Projektstruktur

Allerdings ist auch ein solches Innovationsprojekt den Bedingungen des deutschen Bauplanungsrechts unterworfen, aber laut Müller ist der Bebauungsplan seit April 2019 rechtsgültig. Seit der ersten Präsentation des Vorhabens vor etwas mehr als einem Jahr sind weitere Details ausgearbeitet worden. So wird die Zahl der Wohneinheiten, die in drei Mischgebieten angesiedelt werden sollen, bei rund 330 liegen. Dabei wird es sich größtenteils um Serviced Apartments oder ähnliche Wohnformen handeln. Hinzu kommt ein Hotel.

Neben einem Parkhaus mit 1.900 Stellplätzen an der angrenzenden Bundesstraße 3 ist eine zweigeschossige Tiefgarage unter dem zentralen Quartiersplatz vorgesehen. Im gesamten Quartier sind außerdem rund 2.700 Fahrradstellplätze vorgesehen. In den Erdgeschossen sollen kleinere Einzelhandelseinheiten und Gastronomie angesiedelt werden. Rund 20% des Energiebedarfs sollen Photovoltaikanlagen an den Gebäuden decken.

Investitionsvolumen von 800 Mio. Euro

Die Kosten für das Vorhaben bezifferte Müller auf rund 800 Mio. Euro, ohne den Kauf der Grundstücke. Er zählte mehrere bekannte Namen der Immobilienbrachne auf, die an dem Vorhaben beteiligt sind, darunter Max Bögel sowie Drees & Sommer. Passend zum insgesamt innovativen Konzept sollen die Partner sich über das hierzulande noch wenig genutzte Verfahren einer integrated project delivery organisieren.

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