Planer und Projektsteuerer Canzler prüft Zukäufe

Das Führungsteam von Canzler.
Quelle: Canzler GmbH, Urheberin: Angelika Stehle

Die Frankfurter Beratungs- und Planungsgesellschaft Canzler hat ihr Honorarvolumen im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um knapp 7% auf rund 23,5 Mio. Euro ausgebaut. Für weiteres Wachstum prüft der Dienstleister derzeit mögliche Übernahmen.

Vom Honorarvolumen entfielen 16 Mio. Euro auf Planungs- und 7,5 Mio. Euro auf Projektsteuerungs- und Beratungsleistungen. "2018 trug der Abschluss mehrerer Großprojeke erheblich zum generierten Honorarvolumen bei", berichtet Geschäftsführer Andreas Broßmann. Dazu zählen die Generalplanung für die Frankfurter Bürogebäude Main Airport Center und Pollux sowie die Revitalisierung des Eurotheums, ebenfalls in Frankfurt. Zudem wurden Aufträge für die Europäische Zentralbank und das Frankfurter Geschäftshaus UpperZeil abgeschlossen.

Weiteres anorganisches Wachstum

Für 2019 erwartet Andreas Masiorek, ebenfalls Geschäftsführer, einen erneuten Anstieg des Honorarvolumens: "Neben organischem Wachstum werden auch Möglichkeiten weiterer Zukäufe geprüft." Zuletzt hat Canzler die restlichen Anteile an der Offenbacher Pielok Marquardt Planungsgesellschaft erworben, mit der das Unternehmen bald gemeinsame Räumlichkeiten beziehen möchte. Der Zusammenschluss soll den Fokus auf die Generalplanung weiter verstärken. "Gerade in diesem Bereich ergänzen wir uns ideal", findet Masiorek.

In den Auftragsbüchern hat Canzler derzeit u.a. Arbeiten für zwei Vorhaben am Flughafen: das Milliarden-Projekt Terminal 3 und ein Vorhaben von Lufthansa Cargo. Dazu kommt ein großes Wohnungsbauprojekt in Kiel und die Sanierung eines Wellenbads Berlin.

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