Immer weniger Bürger sparen fürs Wohneigentum

Eine aktuelle Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen bringt es ans Licht: Nur noch 29% der Befragten sparen gezielt für Wohneigentum. Das ist der tiefste Stand seit 20 Jahren. Im vergangenen Jahr waren es noch 35%. Gleichzeitig bleibt aber der Wunsch nach Wohneigentum gleich groß: Mehr als jeder zweite Mieter möchte an sich gerne in den eigenen vier Wänden wohnen. Am meisten sparen die Deutschen (53%) nach wie vor für die Altersvorsorge.

Der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Privaten Bausparkassen, Bernd Hertweck, vermutet, dass viele Menschen die Illusion hätten, dass der Traum von den eigenen vier Wänden ohne Eigenkapital zu erfüllen sei. Dieser schwindende Spareifer "sollte für die Politik ein Warnsignal sein".

Zurück zur Startseite