Fidelity warnt vor Währungsschwankungen in Immobilienfonds

Währungsschwankungen bekommen einen immer größeren Einfluss auf die Wertentwicklung von Immobilienfonds. Davor hat jetzt Kim Politzer, Research-Chefin für europäische Immobilien von Fidelity International, gewarnt. Als Gründe hierfür nennt sie einen möglichen ungeordneten Brexit, zunehmende Handelsspannungen und immer unterschiedlichere Zentralbankentscheidungen. Hauseigene Berechnungen hätten seit etwa 2009 ein um insgesamt mehr als 50% steigendes Risiko ermittelt. Das größte Risiko bestehe in Großbritannien, danach folgt Schweden.

Auch eine breitere Diversifikation führe wegen divergierenden Zentralbankinterventionen immer seltener zum Ziel. Eine mögliche Lösung des Problems könne laut Politzer der Verzicht auf einen Mix verschiedener Währungen sein. "Es sei denn, das Objekt ist das zusätzliche Risiko wert." Auch könne das Devisenrisiko über Kredite in Lokalwährungen gesenkt werden.

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