Berlin Hyp will nach dem Ende der Rekordjahre weiterwachsen

Der zur Sparkassenorganisation gehörende Immobilienfinanzierer Berlin Hyp hat das erste Halbjahr 2019 mit einem deutlichen Rückgang beim Ergebnis und Kreditneugeschäft abgeschlossen. Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 von 141,7 Mio. auf 80,7 Mio. Euro, das Neugeschäft von 3,5 Mrd. auf 2,2 Mrd. Euro (jeweils inklusive Prolongationen). Im Gegensatz zum Vorjahr, als Nettoauflösungen von Risikovorsorge einen Ertrag von 47,3 Mio. Euro einbrachten, gab es diesmal nur einen geringfügigen Positivbeitrag in Höhe von 5,4 Mio. Euro, außerdem sank der Zins- und Provisionsüberschuss bei erhöhtem Personalaufwand.

Berlin-Hyp-Chef Sascha Klaus sieht sein Institut dennoch auf Kurs. Nicht zuletzt deshalb, weil die Bank erneut mit 50 Mio. Euro einen nennenswerten Betrag in die Kapitalrücklage einstellte. An die Eigentümer überwies die Berlin Hyp 25,9 Mio. Euro, nach 62,2 Mio. Euro im Vorjahr. Außerdem stimmt Klaus die nach seinen Angaben äußerst gut gefüllte Pipeline im Neugeschäft sowie der Zuwachs beim Kreditbestand um 0,9 Mrd. auf 21,1 Mrd. Euro positiv. Für die kommenden fünf Jahre kündigt Klaus weitere Bestandszuwächse an. "Die Rekordjahre sind zwar vorbei, wir werden dennoch weiter wachsen und unser Eigenkapital aus eigener Kraft stärken."

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