Mietanstieg in Großstädten leicht abgeflaut

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) meldet für das erste Halbjahr 2019 einen durchschnittlichen Anstieg der Angebotsmieten um 4,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (5,4%). Somit habe sich der Mietanstieg bei den inserierten Wohnungen deutschlandweit leicht abgeflaut. In den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern sind laut BBSR die Mieten in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um im Schnitt 5% angewachsen. In Großstädten unter 500.000 Einwohnern waren es 3,6%, in städtischen Kreisen 4,5%, in ländlichen 3,9%.

In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern lag die durchschnittliche Miete für eine inserierte Wohnung bei 11,65 Euro/qm. An der Spitze steht weiterhin München mit im Schnitt 18,20 Euro/qm (3,7%). Es folgen laut BBSR Frankfurt (14,21 Euro/qm, 5,2%), Stuttgart (13,87 Euro/qm, 5%), Freiburg (12,90 Euro/qm, 7,1%), Heidelberg (12,26 Euro/qm, 6,8%) und Hamburg (12,17 Euro/qm, 3,8%).

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