Instone reicht Frankfurter Avaya-Gelände weiter an BVK

Instone versteht das Kleyerquartier als Teil des Trends zu mehr Wohnungen im Frankfurter Gallusviertel.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Der Wohnentwickler Instone Real Estate tritt beim Bauprojekt mit 1.200 Wohneinheiten auf dem ehemaligen Avaya-Gelände im Frankfurter Stadtteil Gallus wieder in die zweite Reihe. Er hatte es vor kurzem gekauft und reicht es nun weiter an aamundo und Universal-Investment. Sie erwerben das Quartier für die Bayerische Versorgungskammer (BVK). Instone bleibt als Entwickler der Wohnungen an Bord.

Am vergangenen Freitagabend erst wurde bekannt, dass Instone nun offiziell das Bauprojekt an der Kleyerstraße 94 im Gallus mit 1.200 Wohnungen vom niederländischen Investor ZBG Group of Companies und der Immobilienentwickler Breevast erworben hat. Diese Neuigkeit währte allerdings nur übers Wochenende, denn nun ist klar: Instone gibt das Vorhaben weiter an aamundo und Universal-Investment. Sie kaufen es im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer, das Projekt landet im Immobilienspezialfonds der BVK. Der Entwickler Instone bleibt aber dem Kleyerquartier verbunden und realisiert es. Der Ankauf fand als Forward Funding statt.

Ab nächstem Jahr sollen auf dem 51.000 qm großen Grundstück in vier- bis fünfjähriger Bauzeit etwa 93.000 qm Wohnfläche in 1.200 Einheiten entstehen, kündigen die Verantwortlichen an. 400 davon, also genau die von der Stadt geforderten 30%, seien öffentlich geförderte Wohnungen.

Vier Blöcke und zwei Riegel

Die Wohnungen verteilen sich auf vier Blöcke mit Innenhöfen und zwei weitere Gebäuderiegel. Darüber hinaus ist Platz für einen Vollsortimenter und drei Kindertagesstätten. Dafür wird das bestehende Bürogebäude abgerissen.

"Instone Real Estate und die Bayerische Versorgungskammer agieren bereits erfolgreich in Bonn und Stuttgart bei Wohnprojektentwicklungen gemeinsam", erklärt Andreas Gräf, COO der Instone Real Estate, die Zusammenarbeit. Aamundo wird das Asset-Management auch nach der Fertigstellung weiter übernehmen.

Noerr hat Instone sowohl beim Kauf des Geländes als auch bei der Veräußerung an den Endinvestor in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht beraten.

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