Barings und Coreo erwerben den Frankfurter St. Martin Tower

Der St. Martin Tower und sein Nebengebäude Wing haben jetzt neue Eigentümer.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Ein Joint Venture aus Barings und Coreo hat den St. Martin Tower in Frankfurt gekauft. Verkäufer publity hatte das Büroobjekt seinerseits erst vor einem halben Jahr erworben.

Nach einem halben Jahr trennt sich publity wieder vom Frankfurter Büroturm St. Martin Tower. Im April 2019 hatte der Vermögensverwalter den Erwerb des Objekts über seine Tochtergesellschaft publity Investor für den eigenen Bestand bekannt gegeben. Damals war von einem Kaufpreis von rund 130 Mio. Euro die Rede. Jetzt wurde der Off-Market-Verkauf an ein Joint Venture aus Barings im Rahmen einer pan-europäischen Core-Investitionsstrategie und dem börsennotierten Bestandshalter Coreo mit einem Anteil von 10,1 % notariell beurkundet. Das Closing ist noch für das laufende Jahr vorgesehen.

publity geht weiter auf Einkaufstour

Der St. Martin Tower bietet rund 26.000 qm vermietbare Fläche. Der Bürokomplex an der Franklinstraße 61-63 im Quartier City West, Stadtteil Bockenheim, besteht aus dem 18-geschossigen Tower und dem Wing mit sieben Stockwerken. Die Tiefgarage bietet 397 Autostellplätze. Die Mietfläche ist nahezu vollständig belegt. Mieter sind unter anderem der Maschinenbauzulieferer Misumi Europa, der IT-Konzern Concom Deutschland und das Softwareunternehmen Sage.

publity-CEO Thomas Olek will die Erlöse aus dem Verkauf für neue lmmobilienankäufe nutzen. Und Christoph Wittkop, Geschäftsführer und Country Head Germany von Barings, sagt zum Kauf: "Wir sehen in dem 2016 fertiggestellten Objekt sowie in der Lage weiteres Potenzial über die nächsten Jahre, welches wir heben möchten." publity wurde durch Simmons & Simmons, Barings von Ashurst und Linklaters und Coreo von Kucera rechtlich beraten. NAI apollo vermittelte die Transaktion.

Marktkreisen zufolge handelt es sich bei den im April angegebenen 130 Mio. Euro um den Bruttopreis. Bei der neuen Transaktion habe das Objekt netto für deutlich mehr als 140 Mio. Euro, jedoch für weniger als 150 Mio. Euro den Besitzer gewechselt.

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