Im Städteranking überholt Berlin erstmals München

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut und die Berenberg Bank haben in ihrem Ranking für die 30 größten deutschen Städte erstmals Berlin auf Platz eins gesetzt. München wurde auf den dritten Rang verwiesen. Den zweiten Platz nimmt Leipzig ein.

Kriterien für das Ranking, das zum sechsten Mal erstellt wurde, sind die aktuelle ökonomische Leistungsfähigkeit, die zukünftige demografische Entwicklung sowie ein Standortindex, unter dem sich Bildung, Innovation und Internationalität summieren. München hat laut Mitteilung seinen bisherigen Spitzenplatz (2015 und 2017) verloren, da sich in der an sich hochproduktiven bayerischen Landeshauptstadt "Grenzen des Wachstums" bemerkbar machten. Berlin habe es nach Platz fünf im Jahr 2017 dieses Mal auf Platz eins geschafft wegen seines hohen Bevölkerungsanstiegs (4,1%) und dem höchsten Wachstum (6,8%) bei der Erwerbstätigkeit aller Städte. Schlusslichter des Rankings sind Duisburg, Bochum und Gelsenkirchen. Im Mittelfeld liegen Wuppertal, Bonn und Wiesbaden.

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