Proptech Allthings kürzt Belegschaft um ein Drittel

Das Schweizer Proptech Allthings, dessen Plattform Mieter mit Eigentümern und Dienstleistern verbindet, verkleinert sein Team um 29 Mitarbeiter, das entspricht rund einem Drittel der Belegschaft. Auf die Kunden soll das keine Auswirkungen haben, sagt Chief Product Officer Eric Aplyn. Allthings-CEO Stefan Zanetti weist darauf hin, dass die Digitalisierung in der Immobilienverwaltung einen Mentalitätswandel und umfangreiche Prozessänderungen bei den Immobilienunternehmen voraussetze. Dazu sei jedoch mehr Zeit erforderlich. "Das hat auch unser Wachstum verlangsamt", sagt Zanetti. Die Personalkürzung ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem das Unternehmen seine Kosten anpassen will.

Allthings war 2013 als Spin-off der ETH Zürich gestartet und innerhalb von sechs Jahren von 10 auf knapp 100 Mitarbeiter gewachsen. In vier Finanzierungsrunden erhielt das Unternehmen zwischen 2015 und 2018 insgesamt fast 19 Mio. CHF Wagniskapital. Die letzte Runde war mit 13,7 Mio. CHF eine der größten im deutschsprachigen Raum.

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