4,6 Mrd. Euro Umsatz mit der Wärmedämmung

Mit Produkten und Dienstleistungen zur Wärmedämmung wurde ein Umsatz von 4,6 Mrd. Euro erwirtschaftet.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs

Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Wärmedämmung von Gebäuden sorgen nur für einen vergleichsweise geringen Anteil des Gesamtumsatzes mit Klimaschutzprodukten und -dienstleistungen. Durch eine steuerliche Förderung ab dem kommenden Jahr sollen energetische Sanierungen noch einmal stärker angeschoben werden.

In Deutschland ist im Jahr 2017 ein Umsatz von 4,6 Mrd. Euro mit Produkten zur Wärmedämmung von Gebäuden erzielt worden. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die vom Statistischen Bundesamt vorgenommen worden ist. Bei der Erhebung für das Berichtsjahr 2017 haben 7.148 Betriebe des produzierenden Gewerbes sowie des Dienstleistungsbereiches Angaben zu umweltschutzbezogenen Umsätzen und Beschäftigten gemeldet.

49,4 Mrd. Euro in einem Jahr

Insgesamt beläuft sich der Umsatz mit Klimaschutzprodukten und entsprechenden Dienstleistungen im Berichtsjahr auf 49,4 Mrd. Euro. Den Löwenanteil am Gesamtumsatz machen Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien aus. Auf sie entfielen 49,4% oder 24,4 Mrd. Euro des Gesamtumsatzes. Davon wiederum floss das meiste Geld in Windkraftanlagen.

Steuerliche Förderung

Damit künftig mehr Geld in den Klimaschutz durch Gebäudesanierungen fließt, werden entsprechende Maßnahmen ab dem kommenden Jahr noch einmal mit einer neuen Förderung bedacht. "Energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum werden ab 1. Januar 2020 für einen befristeten Zeitraum von zehn Jahren steuerlich absetzbar sein", heißt es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Abzugsfähig sind 20% der Aufwendungen für Einzelmaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung und 50% der Kosten einer energetischen Baubegleitung und Fachplanung, maximal beträgt die so gewährte Förderung 40.000 Euro über drei Jahre verteilt.

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