Bund hält auch seine Infrastrukturbaustellen offen

Auch das Bundesverkehrsministerium lässt auf seinen Baustellen unvermindert weiterarbeiten. Dabei geht es vor allem um Straßen zu Lande und zu Wasser sowie um Leistungsbau. Außerdem sollen die Projektausschreibungen fortgesetzt werden. Das hat das Haus von Minister Andreas Scheuer (CSU) den drei Bauverbänden zugesichert. Die Fortsetzung der Baustellen sei geboten, um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zu erhöhen und die wirtschaftlichen Folgen von Corona schnell zu überwinden. Bereits am Dienstag hatte das Bundesbauministerium die Fortsetzung seiner Hochbauvorhaben zugesichert.

Das Verkehrsministerium will dem Bau auch finanziell unter die Arme greifen. Diskutiert wird, ob der Bund für Mehrkosten für erhöhten Gesundheitsschutz auf den Baustellen und beim Transport von Bauarbeitern zum Arbeitsplatz aufkommt. Sie werden wegen Corona nicht mehr in engen Kleinbussen gebracht, sondern sollen möglichst mit dem Auto fahren. Dafür müssen die Arbeitgeber Kilometergeld zahlen. Nach den Vorstellungen der Verbände soll das Verkehrsministerium diese Ausgabe aus den Fördertöpfen der Corona-Hilfe ersetzen.

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