Bürorenditen in Kleinstädten sinken schneller als in großen

Laut Catella Research sind am deutschen Büromarkt in den vergangenen zwölf Monaten die Renditen an den kleineren Standorten (B- bis D-Städte) stärker gesunken als in den sieben A-Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Während die Bürospitzenrendite dort nur noch um 18 Basispunkte nachgab und 2,88% erreichte, sank sie in den D-Städten (dazu zählen z.B. Leverkusen, Gütersloh, Fürth oder Schwerin) um durchschnittlich 50 Punkte auf 6,2%. In den B- und C-Städten sanken die Bürorenditen um 40 bzw. 31 Basispunkte.

Auch beim Mietanstieg führten die D-Städte die Einjahresstatistik an. Hier wurde dank eines Zuwachses um 8,3% erstmals die Durchschnittsmarke von 11 Euro/qm überschritten. In den C-Städten lag das Mietplus bei 5,6% auf 14,10 Euro/qm, in den B-Standorten allerdings nur bei 3,1% auf 16,02 Euro/qm. Damit haben sich die Bürostandorte der B- und C-Kategorie preismäßig weiter angenähert. Die A-Städte kommen auf 7,2% Mietwachstum und 33,29 Euro/qm Spitzenmiete.

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