Deutsche Zinshaus will Neubau

Die Chefs von Deutsche Zinshaus: Moritz Kraneis, Lars Greve und Philipp Kraneis.
Quelle: Immobilien Zeitung

Die Deutsche Zinshaus startet zwei neue Wohnungsfonds mit einem Volumen von insgesamt etwa 500 Mio. Euro und geht dabei neue Wege. Bislang auf Bestand fokussiert, sie einen Neubaufonds aufgelegt, der von Anfang an ausschütten soll.

Wohnen Neubau I soll der Fonds heißen und 250 Mio. bis 300 Mio. Euro schwer werden. Zielgruppe sind institutionelle Investoren, und denen stellt Deutsche Zinshaus eine Ausschüttung von zunächst 3,25% in Aussicht, die auf jährlich 4% bis 4,5% steigen soll. Am Ende wollen die Frankfurter eine Rendite (IRR) von 5% bis 6% liefern.

Werden Investoren vorsichtiger in Sachen Bestand, suchen sie ihr Heil im unregulierten Neubau? "Nein, unsere Bestandsinvestoren werden auch wieder in Bestand gehen", sagt Moritz Kraneis, geschäftsführender Gesellschafter von Deutsche Zinshaus wie sein Bruder Philipp Kraneis. Der bestätigt: "Für Neubau und Development interessieren sich andere Investoren."

In Sachen Bestandswohnungsfonds legt Deutsche Zinshaus mit dem Wohnen III nach. Der soll auf 250 Mio. Euro kommen, zwischen 4,5% und 4,75% p.a. ausschütten und Investoren unterm Strich 6,5% bis 8% Rendite bescheren. Auch da bekümmern Regulierungen kaum. Geschäftsführer Lars Greve beteuert: "Die Einbußen sind minimal."

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