Schenk will neue Fondsform

Jochen Schenk freut sich auf den ZIA-Finanzierungstag.
Quelle: Immobilien Zeitung

Real-I.S.-Vorstand Jochen Schenk macht sich für die Einführung von geschlossenen Sondervermögen (GSV) stark.

Am 22. Oktober, zum ZIA-Finanzierungstag, will der ZIA-Ausschuss Investitionskapital seine Lobbykampagne für die GSV starten. Die bestehenden deutschen alternativen Investmentfonds (AIF) für Kleinanleger haben nach Schenks Überzeugung Defizite, die ein GSV ausgleichen könnte. "Bei offenen Publikumsfonds muss die Möglichkeit der Anteilsscheinrückgabe offengehalten werden, was den Fonds zum Vorhalten von verfügbarer Liquidität zwingt. Das kostet Performance. Geschlossene Fonds sind aufgrund ihrer KG-Konstruktion nicht digital zeichenbar und die Anteilsübertragung läuft extrem kompliziert."

Geschlossene Investmentvermögen würden - ebenso wie offene Fonds - als Wertpapier aufgesetzt und als solches auch einfach elektronisch handelbar. Die geschlossene Konstruktion macht den Liquiditätspuffer obsolet und ermöglicht so höhere Renditen. Außerdem wären sie bei den Investitionsobjekten nicht auf Immobilien beschränkt. "Die Finanzierung der Energiewende erfordert Milliardensummen an Privatkapital", wirbt Schenk für die Idee. "Sie könnten so direkt am Finanzplatz Deutschland mobilisiert werden."

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