Vier Fragen an Gunther Adler

Herr Adler, Sie sind seit März Geschäftsführer der bundeseigenen Autobahn GmbH. Nun sprechen Sie auf dem Bethge Dinner zur Expo Real eine Keynote. So ganz können Sie von der Immobilienbranche nicht lassen?

Ich hatte ohnehin Termine in München. Da ging es etwa um ein Studentenwohnheim auf Flächen, die der Bima gehören. Meine alten Kontakte sind da ganz hilfreich.

Keine Wehmut nach dem Job als Baustaatssekretär?

Ich war wirklich sehr, sehr gerne und mit Leidenschaft Baustaatssekretär. Aber jetzt liegt eine gewaltige Aufgabe vor mir. Bis 2021 soll die Autobahn GmbH die Planung, Verwaltung und den Betrieb des deutschen Autobahnnetzes von den Bundesländern übernehmen.

In der Wohnungspolitik hat sich die Tonlage deutlich verschärft.

Die Stimmung in den Städten sehe ich mit großer Sorge. Umso wichtiger ist zwischen den handelnden Personen und Parteien die Bereitschaft zum Dialog.

Sie haben das Bündnis für das Wohnen auf den Weg gebracht.

Da gab es zunächst riesiges Misstrauen. Das mühsam gewonnene Vertrauen sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden. Dazu muss die Politik verbindliche und stabile Rahmenbedingungen bieten. Es geht nicht ohne Dialogbereitschaft und Verlässlichkeit.

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