Trend zur selbst genutzten Eigentumswohnung

Die Landesbausparkassen (LBS) haben in einer Analyse Veränderungen beim Wohneigentum in Deutschland festgestellt. Zwar ist die Eigentumsquote weiterhin unterm Strich niedrig (ca. 46%). Allerdings leben in neu erbauten Mehrfamilienhäusern (seit 2011) mehr Wohnungseigentümer als in den Mehrfamilienhäusern anderer Baujahre. LBS registriert auf der Basis des Mikrozensus Wohnen eine Eigentümerquote von 29% mit steigender Tendenz. In älteren Bauten sind es 27%. Dabei gelte: je städtischer die Region, umso höher der Anteil der selbst genutzten Eigentumswohnungen. In Metropolen liegt er laut Mikrozensus bei rund der Hälfte, in den Speckgürteln ist es rund ein Drittel. Laut LBS-Research steht "außer Frage", dass es einen Trend zum Wohnen im Eigentum auch in den Städten gibt. Mietmarktregulierungen wie die Mietpreisbremse oder der Berliner Mietendeckel könnten die Eigentümerquote begünstigen, da Vermietung unattraktiver wird. Verbote zur Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen haben den gegenteiligen Effekt.

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