Wohnungsbau ist rückläufig

Hamburg. Die im BFW Nord organisierten Unternehmen haben 2019 deutlich weniger Wohnungen gebaut als 2018.

In Hamburg stellten die Mitgliedsunternehmen des BFW Nord im vergangenen Jahr 4.313 Wohnungen fertig - 23,4% weniger als 2018. In Schleswig-Holstein ging die Zahl der fertiggestellten Wohnungen von 1.366 auf 1.006 zurück, das ist ein Minus von 26,4%. Auch die realisierten Baubeginne liegen 2019 mit 3.936 Wohneinheiten in Hamburg und 2.472 in Schleswig-Holstein deutlich hinter den geplanten Baustarts: 7.338 in Hamburg sowie 3.258 im echten Norden.

Immerhin liegt die Zahl der von BFW-Unternehmen realisierten Baubeginne in Schleswig-Holstein 2019 88% über der des Vorjahrs, während sie an Elbe und Alster um 22,4% zurückging. "In Hamburg dauern B-Pläne und Baugenehmigungen mitunter Jahre - wenn sie überhaupt kommen", klagte Sönke Struck, Vorstandsvorsitzender des BFW Nord, beim Verbandstag am vergangenen Freitag. "Als Partner im Bündnis für das Wohnen sind wir 2019 an unsere Grenzen geraten", sagte Struck mit Verweis auf Vorkaufsrechte, Erbbaurecht und Mietrechtsreform. Um weiterhin 10.000 Wohnungen jährlich in Hamburg bauen zu können, müsse nach der Bürgerschaftswahl auf weitere Regulation verzichtet und mehr Bauland ausgewiesen werden.

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