Brexit - und nun?

Brexit
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Schon 2016 sprachen sich die Briten für den Brexit aus. Seitdem spekuliert die Immobilienbranche über seine Folgen für den britischen und europäischen Immobilienmarkt, doch das dominierende Gefühl bleibt die Unsicherheit. Grund Genug für ein Dossier. Es wirft einen Blick auf die Bedeutung des Brexits für die Immobilienwirtschaft.

Sonderseite Brexit

Der Brexit kippt die "deutschen Limiteds"

Der Brexit sorgt für einen Abschied Großbritanniens aus dem Rechtsraum der Europäischen Union.
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Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) war ursprünglich auf den 28. März 2019 terminiert - diesen Donnerstag. Und auch wenn um das Datum und die Regelungen weiter gerungen wird: Großbritannien ist auf dem Weg zu einem sogenannten Drittstaat. Notar Oliver Vossius sortiert die rechtlichen Grundlagen für die hierzulande tätigen englischen Limiteds (Ltd.). MEHR

Von wegen Brexit-Fantasie

Andreas Wende.
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Wenn Großbritannien die EU verlässt, wird der Finanzplatz Frankfurt davon trotzdem nicht profitieren, meint Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo. Es fehle ohnehin an neuen Büros. MEHR

Deutsche Immobilienfinanzierer bleiben beim Brexit entspannt

In London fühlen sich deutsche Immobilienfinanzierer gut aufgehoben.
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Deutsche Immobilienfinanzierer erwarten keine nennenswerten Belastungen infolge des Brexits, auch dann nicht, falls es zu einem ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union kommen sollte. Die meisten Kreditinstitute wollen das Neugeschäft aufrechterhalten, allerdings mit angezogener Handbremse. MEHR

Und immer noch ist alles gut

Seit 30 Jahren schlägt die Immobilienbranche für fünf Tage im März ihr Zelte an der Côte d'Azur auf.
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Die Frage "wie lange geht das wohl noch gut?" hat sich erledigt. Auf der diesjährigen Immobilienmesse Mipim kannten die Teilnehmer die Antwort, und die heißt: noch länger. Der hohe Liquiditätsdruck der Kapitalsammelstellen deckt alle Bedenken über Wachstumsschwäche und Kapitalmarktkrisen zu. MEHR

Mipim 2019

Eine Woche unter der südfranzösischen Sonne liegt hinter den rund 26.500 Besuchern der Mipim 2019 in Cannes. Sie haben neue Netzwerke geknüpft oder alte aufgefrischt und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Und die meisten dürften mit einem überaus positiven Fazit vom der... MEHR

vdp begrüßt Brexit-Steuerbegleitgesetz

Der Verband der deutschen Pfandbriefbanken (vdp) hat die Verabschiedung des Brexit-Steuerbegleitgesetzes durch den Bundesrat begrüßt. Damit sei die Deckungsfähigkeit britischer Deckungswerte auch nach einem Brexit lückenlos sichergestellt, sagte Hauptgeschäftsführer... MEHR

Immobilienfinanzierer fühlen sich wohl mit UK-Krediten

In London fühlen sich die deutschen Immobilienfinanzierer gut aufgehoben.
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Deutsche Immobilienbanken, die in Großbritannien mit einem milliardenschweren Kreditbuch engagiert sind, sehen dem Brexit - egal ob hart oder weich - entspannt entgegen. Eine Moody's-Studie hatte vor kurzem dagegen vor hohen Risiken für die Finanzierer infolge eines ungeordneten Brexits hingewiesen, insbesondere für die Aareal Bank und die Deutsche Pfandbriefbank. MEHR

London bleibt bei deutschen Investoren beliebt

Trotz der Gefahr eines ungeordneten Brexits bleibt die britische Hauptstadt London bei deutschen Auslandsinvestoren am beliebtesten. Nach Anagaben des Investmentunternehmens JLL kauften diese im vergangenen Jahr immer noch Objekte im Wert von 2,1 Mrd. US-Dollar (USD) ein. Das ist aber insgesamt ein Rückgang von 400 Mio. USD, aber immer noch das Dreifache der Transaktionsvolumina in den Jahren vor dem Brexit-Votum. MEHR

Baubranche: erste Wolken am Konjunkturhimmel

Nicht nur das Ausbaugewerbe, zum dem auch die Maler gehören, hat relativ bescheidene Umsatzerwartungen an das Jahr 2019.
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Die Bauwirtschaft peilt für dieses Jahr erstmals einen Umsatz von mehr als 350 Mrd. Euro. Der Neubau boomt, das Ausbaugewerbe hält nicht mit. Die Branche sieht erste Wolken am Bau-Konjunkturhimmel aufziehen. MEHR

Moody's: Deutsche Immobilienbanken durch Brexit belastet

Immobilienengagements in London werden durch den Brexit riskanter.
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Eine aktuelle Studie der US-Ratingagentur Moody's legt den Finger in die Wunden der hiesigen Immobilienbanken. Insbesondere drei der fünf deutschen Kreditinstitute mit Immobilienschwerpunkt sind demnach bereits jetzt spürbar von einem immer wahrscheinlicheren harten Brexit betroffen. MEHR

Der Brexit bleibt im Brennpunkt

Gehen oder bleiben die Briten? Diese Frage wurde auch in Frankreich heiß diskutiert.
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Auch in der Sonne von Südfrankreich lässt ein tagesaktuelles Thema die Immobilienbranche nicht los. Die Verhandlungen rund um den Brexit sorgten an zahlreichen Messeständen für Stirnrunzeln und Gesprächsstoff. MEHR

Erneuter Teilnehmerrekord beim IHIF

Die Teilnehmer der Investorenrunde wollen weiter Geld in europäische Hotels anlegen.
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Die Assetklasse Hotel boomt weiter, das zeigt sich einmal mehr beim International Hotel Investment Forum (IHIF) in Berlin. Laut Veranstalter wurde mit über 2.500 Besuchern aus über 80 Ländern ein neuer Rekord erzielt. Zusammengerechnet haben die Teilnehmer Hotels im Volumen von 600 Mrd. Euro im Bestand. MEHR

Dr. Sasse kämpft gegen die Brexit-Gerüchteküche

Großbritannien steht am Scheideweg.
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Eberhard Sasse, Vorstand des Facility-Management-Konzerns Dr. Sasse, muss in diesen Tagen viel reden. Das aktuelle Thema: der Brexit. Vor allem seine osteuropäischen Mitarbeiter, die für ihn im UK arbeiten, sind aufgrund zahlreicher Gerüchte und Horrorszenarien beunruhigt - zu Unrecht, sagt Sasse. MEHR

Die Topjobs bleiben in London

Hat trotz Brexit gut lachen: Alice Fontana, Londoner Personalberaterin mit österreichischen Wurzeln.
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Alice Fontana ist Managing Partner von Bohill Partners, einer Personalberatung mit Fokus auf die Immobilienbranche. Die Headhunterin kam vor 18 Jahren nach London. Das Brexit-Chaos nervt sie gewaltig. Doch auf ihr Geschäft hat der näher rückende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union bisher keinen großen Einfluss gehabt. Denn wer in London Karriere machen will, den schreckt auch ein wie auch immer gearteter Brexit nicht. MEHR

Deutsche haben den Brexit eingepreist

Die deutsche Immobilienbranche zeigt sich hinsichtlich eines harten Brexits entspannt. Dieses Stimmungsbild spiegelt sich in der IZ-Umfrage wider: Rund 37% der Antwortenden sehen gar keine, gut 25% sogar positive Folgen für ihr Geschäft.
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Gründlichkeit ist bloß eine deutsche Sekundärtugend, aber manchmal hilft sie doch. Die deutsche Immobilienwirtschaft hat sich frühzeitig mit Brexit-Szenarien beschäftigt und lässt sich selbst durch den drohenden ungeregelten Austritt der Briten aus der EU nicht panisch machen. MEHR

Verhaltener Optimismus auf der BIIS-Jahrestagung

Bei einer Umfrage unter den etwa 250 Teilnehmern der Jahrestagung Immobilienfonds des Bundesverbands der Immobilien-Investment-Sachverständigen (BIIS) dominiert für 2019 ein eher verhaltener Optimismus. So gehen 49% davon aus, dass sich die Chancen und Risiken mehr oder... MEHR Premium

Umfrage: Was bedeutet der Brexit für Ihr Immobiliengeschäft?

Anti-Brexit-Demonstrationen in London zeigen die Zerrissenheit Großbritanniens.
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Nach dem Scheitern des Brexit-Deals scheint ein harter EU-Ausstieg wahrscheinlicher. Am 21. Januar stellt die britische Premierministerin Theresa May ihren "Plan B" vor. Acht Tage später soll das Parlament darüber abstimmen. Wie würde sich ein ungeordneter Austritt... MEHR Premium

Immobilienbranche nähert sich der Endphase des Zyklus

EY sieht die Bankenmetropole Frankfurt gut für den chaotischen Brexit gerüstet. Es werde ausreichend Büroraum gebaut.
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Die Immobilienbranche scheint den Höhepunkt des Zyklus erreicht bzw. bereits überschritten zu haben. Nur noch 41% der Branchenvertreter bezeichneten im aktuellen Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2019 des Beratungsunternehmens EY die Marktsituation als uneingeschränkt sehr gut. Im vergangenen Jahr waren dies noch 52% gewesen. Dennoch stieg das Transaktionsvolumen im Immobiliensektor im Vorjahresvergleich um fast 7% auf 78,1 Mrd. Euro. Nach 2015 mit 79 Mrd. Euro ist dies aber nur das zweitbeste Ergebnis. Das Abgebot bleibt knapp. MEHR Premium

Der Bau wächst und wächst

Der Aufschwung in der Baubranche soll über das Jahr 2020 hinaus anhalten.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Die deutsche Baukonjunktur kennt derzeit nur eine Richtung: aufwärts. Das gilt sowohl für Umsatz und Aufträge als auch für Personal und Investitionen - und die Preise. Der Auftrieb soll noch mindestens drei Jahre anhalten. 2018 werden wohl erneut weniger Wohnungen fertig als erforderlich. MEHR Premium
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