Karriere

Vielfalt soll gut fürs Geschäft sein

Diversity hat viele Gesichter.
Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Djomas
Das besagt zumindest eine Studie aus der Feder von PwC im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA): "Diversity is good for growth". Zugrunde liegt der Studie die Befragung von 138 Immobilienfirmen, davon 53% veritable Großunternehmen. Das Resultat: Die deutsche Immobilienbranche hinke in Sachen Vielfalt gewaltig hinterher. Wer sich aber anstrenge, werde mit harter Münze belohnt. MEHR

Bau-Mindestlöhne: Ein Schlichter soll den Knoten lösen

Ein Schlichter soll Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Bau-Mindestlöhne bringen.
Quelle: imago images, Urheber: Sven Simon
Im festgefahrenen Tarifstreit um einen Bau-Mindestlohn für Facharbeiter kommt eine dringend benötigte Lösung in Sicht: Ein Schlichter soll den Verhandlungen zum Durchbruch verhelfen. Immerhin darin sind sich die Tarifvertragsparteien einig. MEHR

Was ist nur los bei JLL?

Nicht jede, aber so manche hochkarätige Führungskraft hat JLL in den vergangenen Jahren verlassen. Erste Reihe, von links nach rechts: Marcel Abel (Quelle: JLL, Urheber: Maria Tröger Fotografie), Izabela Danner (Quelle: JLL, Urheberin: Anastasia Kromm), Christian Kadel (Quelle: Colliers International), Christian Koch, Christian Lanfer, Jörg Ritter (Quelle: Heuer Dialog). Zweite Reihe: Stephan Leimbach, Ferdinand Rock (Quelle: IZ, Urheber: Frank Boxler), Rüdiger Thräne, Timo Tschammler, Alexander Veiel, Kai Zimprich (Quelle: IZ, Urheber: Ulrich Schüppler). Dritte Reihe: Axel Vespermann (Quelle: JLL, Urheber: Peter Lausmann), Gunnar Gombert (Quelle: WealthCap), Willi Weis (Quelle: IZ, Urheber: Alexander Sell), Dirk Wichner, Richard Winter (Quelle: IZ, Urheber: Friedhelm Feldhaus), Natalie Wehrmann (Quelle: Ernst & Young Real Estate GmbH). Alle anderen: Quelle: JLL
JLL laufen die Führungskräfte davon. Nach dem Deutschland-CEO haben auch die HR-Chefin und der Leiter des deutschen Headquarters mit JLL abgeschlossen. Sie reihen sich ein in eine ganze Serie von Abgängen. Die Ursachenforschung führt zu mangelnder Wertschätzung, Streit um Boni, einer Titelflut, einengenden Strukturen und einem abtrünnigen Großkunden. MEHR

Verwalter machen Schluss mit angestaubtem Image

Das Image eines überalterten Berufsstands soll die nächsten Jahre abgelegt werden. Das ist das Ziel zweier junger Initiativen in der Branche.
Quelle: Imago Images, Urheber: Steinach
Junge Verwalter werden im Südwesten Deutschlands aktiv und wollen das Image ihres Berufsstands aufpolieren. Davon sollen zuerst die Nachwuchskräfte profitieren und im zweiten Schritt auch die überalterte Verwalterbranche. MEHR

Mehr Bewusstsein fürs Thema Nachhaltigkeit wäre nötig

Die vielen leeren Stühle sprechen Bände: Nachhaltiges Management und nachhaltige Vergütungssysteme sind ein Thema, das nicht bei allen Immobilienplayern auf Interesse stößt.
Quelle: ICG
Kein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, auf Nachhaltigkeit zu pfeifen. Weil die Gewinne in der Immobilienbranche aber weiter sprudeln, tun viele so, als gingen sie Themen wie Klimawandel oder gesellschaftliche Verantwortung nichts an. Wem das zu weit weg ist, kann damit anfangen, Boni zeitlich zu strecken. So wird es für Mitarbeiter wichtiger, dass Kunden dauerhafte Freude an ihren Leistungen haben. MEHR

"Viele haben den Schuss noch nicht gehört"

Die leeren Stühle lassen es erahnen: Das Interesse der Immobilienbranche an Nachhaltigkeit im weitesten Sinne ist ausbaufähig.
Quelle: ICG
Kein Immobilienunternehmen kann es sich heute noch leisten, auf Nachhaltigkeit zu pfeifen. Weil die Gewinne in der Immobilienbranche aber weiter sprudeln, tun viele so, als gingen sie Themen wie Klimawandel oder gesellschaftliche Verantwortung nichts an. Wem das zu weit weg ist, kann damit anfangen, Boni nach und nach auszuzahlen. So wird es für Mitarbeiter wichtiger, dass Kunden dauerhafte Freude an ihren Leistungen haben. MEHR

Junge Hüpfer und alte Hasen

Unübersehbar: Frauen sind im Studiengang Immobilienmanagement der TH Aschaffenburg in der Überzahl.
Quelle: fotos.berndottow.de, Urheber: Bernd Ottow
Der Studiengang Immobilienmanagement an der TH Aschaffenburg feierte sein Zehnjähriges. Heiß diskutiert wurde u.a. die Frage: Wie viel Theorie braucht die Praxis, wie viel Praxis verträgt die Theorie? Die Studenten erfuhren, wie junge Hüpfer im Karrierewettbewerb einen Stich gegen alte Hasen machen können. MEHR

Ringen um Bau-Mindestlohn

Der Tarifstreit um einen Bau-Mindestlohn für Facharbeiter gilt als festgefahren. Jetzt soll ein Schlichter eingreifen, fordert die IG Bau. MEHR

Nachwuchs arbeitet am Verwalterimage

Der Verband der Immobilienverwalter Rheinland-Pfalz/Saarland verfügt nun über das Gremium "Die jungen Verwalter". Gegründet wurde es von Joshua Kehry (Verbeg Immobilienverwaltung), Jan Hennig (Frank Hennig Hausverwaltung), Norman Palm (Saar-Pfalz-Hausverwaltungen Palm)... MEHR

Gebäudereiniger haben neuen Vertrag

Das Gebäudereinigerhandwerk hat seit 1. November einen neuen Rahmentarifvertrag. Sowohl die Bundestarifkommission der IG Bau als auch die des Bundesinnungsverbands (BIV) hatten den mühsam ausgehandelten Entwurf angenommen. Als nächstes streben beide... MEHR

Hochschulen sollten jetzt ihr Netzwerk stärken - sie werden es noch brauchen

Der Campus der HAWK Holzminden wird von 1.500 Studenten genutzt.
Quelle: HAWK Holzminden, Urheberin: Theresa Ullrich
Wenn der Boom in der Branche nachlässt, bekommen das auch die Ausbildungsstätten zu spüren. Die Hochschule für Angewandte Wirtschaft und Kunst (HAWK) in Holzminden rüstet sich mit einem starken Netzwerk, beschreibt Professorin Susanne Ertle-Straub, zuständig für den Bereich Markt- und Immobilienresearch sowie wertorientierte Unternehmensführung an der Fakultät Management, Soziale Arbeit und Bauen. MEHR

WoWi-Mitarbeiter stehen auf gute Kollegen und Wertschätzung

Menschen aus der Wohnungswirtschaft lieben ihren Job, wenn das Team passt und der Chef ihre Arbeit wertschätzt.
Quelle: imago images, Urheber: Westend61
Der Teamzusammenhalt, ein sicherer Arbeitsplatz, eine Kultur der Wertschätzung und flexible Arbeitszeiten: Diese Faktoren sind Mitarbeitern aus der Wohnungswirtschaft (WoWi) im Job am wichtigsten. Das hat die EBZ Akademie zusammen mit der FH Bielefeld bei einer Befragung von Beschäftigten aus der Wohnungswirtschaft im Sommer 2019 herausgefunden. MEHR

Grünes Licht für Rahmentarifvertrag der Gebäudereiniger

Der mühsam ausgehandelte Entwurf für einen neuen Rahmentarifvertrag im Gebäudereinigerhandwerk hat die nächste Hürde hinter sich gebracht. Sowohl die Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft IG Bau als auch die des Bundesinnungsverbands (BIV) haben ihn... MEHR

Eberhardt kehrt Corpus Sireo den Rücken

Für Martin Eberhardt ist Schluss bei Corpus Sireo.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Vor drei Monaten erst stellte Swiss Life Asset Managers (AM) seine deutschen Töchter unter ein gemeinsames Dach. Die Geschäftsführung von Corpus Sireo wurde auf zwei Köpfe eingedampft: Martin Eberhardt und Anett Barsch. MEHR

"Die hohe Branchentreue überrascht uns"

Zwei Drittel der Absolventen sind weiblich, doch die Männer inszenieren sich öfter in sozialen Berufsplattformen.
Quelle: Staatliche Studienakademie Leipzig, Urheber: Mario Schmitt
Wohin nur hat es unsere Absolventen verschlagen? Das fragen sich sicher viele Hochschulen. Die Staatliche Studienakademie Leipzig als Teil der Berufsakademie Sachsen ist dieser Frage mit einer Studie auf den Grund gegangen. Die drei Kernergebnisse: Mit einem Abschluss in Leipzig stehen alle Karrierewege offen. Die meisten Ehemaligen sind tatsächlich noch immer in der Immobilienwirtschaft unterwegs. Und die männlichen Absolventen können sich besser verkaufen als ihre weiblichen Pendants. MEHR

Katharina Gerdes erhält erstes IZ-Stipendium

Katharina Gerdes (die Dame mit dem Blumenstrauß) macht mit Unterstützung der IZ ihren Master.
Quelle: HSBA, Urheberin: Jana Tolle
Katharina Gerdes hat das Studium zum Master of Science Real Estate & Leadership an der HSBA begonnen, gefördert durch ein Stipendium der Immobilien Zeitung (IZ). MEHR

Einigung im Tarifstreit der Gebäudereiniger

"Jetzt wird's richtig dreckig", hieß es vor wenigen Wochen auf den Schildern der Warnstreikenden in Dreieich. Auch online wurde hart gekämpft. Die IG-Bau-Aktion Dirty-Job-Pranger bezeichnete der BIV als "Dreckschleuderei".
Quelle: IG Bau
"Der Knoten ist durch", sagte IG-Bau-Chef Robert Feiger nach einer Marathonsitzung zusammen mit dem Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks (BIV). Sie haben sich im Bemühen um einen neuen Rahmentarifvertrag vor allem auf höhere Lohnzuschläge und mehr Urlaubstage für die bundesweit rund 650.000 Beschäftigten der Branche geeinigt. Beim Thema Weihnachtsgeld ist noch Geduld gefragt. MEHR

Höhere Zuschläge und mehr Urlaub für Gebäudereiniger

Zuletzt sollten Warnstreiks der Gebäudereiniger die Arbeitgeberseite unter Druck setzen.
Quelle: IG Bau
Der Streit um einen neuen Rahmentarifvertrag für die bundesweit 650.000 Gebäudereiniger ist beigelegt. Der Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks (BIV) und die Industriegewerkschaft IG Bau haben sich geeinigt. Für etliche Arbeitnehmer soll es mehr Geld und für alle mehr Urlaub geben, heißt es in dem ausgehandelten Vorschlag. Dem müssen noch Gremien auf beiden Seiten der Interessensvertretung zustimmen. Anschließend werden IG Bau und BIV die Allgemeinverbindlichkeit des Vertrags anstreben. MEHR

Einigung im Tarifstreit der Gebäudereiniger

Sechs Verhandlungsrunden blieben ohne Ergebnis. Jetzt die Wende: In der Nacht zum heutigen Freitag hat ein Spitzengespräch zwischen dem Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks (BIV) und der Industriegewerkschaft IG Bau den Durchbruch im Streit um einen neuen... MEHR

"Gutes Geld verdienen wollen wir auch!"

Der Immobiliennachwuchs glaubt zu wissen, was er wert ist.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell
Geld regiert die Welt, es schießt Tore - und ist jungen Leuten angeblich weniger wichtig als Sinn und Spaß im Job, eine pfundige Unternehmenskultur oder nette Kollegen. Eine Studentenbefragung, die die Messe München im Vorfeld der Expo Real durchgeführt hat, legt jedoch nahe: Der schnöde Mammon entfaltet durchaus noch eine gewisse Zugkraft auf den Immobiliennachwuchs. MEHR
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